Pressemitteilung: Machulla verurteilt Schändung der Gedenkstätte am ehemaligen Außenlager Ahlem

20. April 2026

Die CDU-Kreisvorsitzende Martina Machulla hat die Verwüstung der Gedenkstätte am ehemaligen Außenlager Ahlem scharf verurteilt. Die Schändung eines Ortes, der an die Verbrechen des Nationalsozialismus und das Leid der Opfer erinnert, sei ein „widerwärtiger Angriff auf Erinnerung, Würde und Demokratie“.

„Wer eine Gedenkstätte wie Ahlem angreift, greift nicht nur einen historischen Ort an, sondern auch die Würde der Opfer und die Grundwerte unseres Gemeinwesens“, erklärte Machulla. Solche Taten dürften weder verharmlost noch achselzuckend hingenommen werden.

Zugleich forderte die CDU-Politikerin eine schnelle Aufklärung des Vorfalls und ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter. „Ich erwarte, dass die Verantwortlichen zügig ermittelt und mit der vollen Härte des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Bei Angriffen auf Gedenkorte, bei Antisemitismus und bei extremistischem Hass darf es keine falsche Nachsicht geben.“

Gerade in einer Zeit, in der antisemitische und extremistische Tendenzen wieder sichtbarer würden, brauche es eine klare Haltung von Politik und Gesellschaft, so Machulla weiter. Die Gedenkstätte Ahlem stehe in besonderer Weise für die Verantwortung, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und jeder Form von Menschenverachtung entschieden entgegenzutreten.

„Hannover muss deutlich machen, dass für Hass, Geschichtsvergessenheit und Angriffe auf unsere Erinnerungskultur kein Platz ist“, sagte Machulla.

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