Pressemitteilung: PCB-Belastung in Ricklingen: Martina Machulla fordert Aufklärung, klare Maßnahmen und Unterstützung für Betroffene
Zur kurzfristigen Schließung des Stadtteilzentrums Ricklingen aufgrund erhöhter PCB-Werte erklärt Martina Machulla, Mitglied des Niedersächsischen Landtages und CDU-Kreisvorsitzende in Hannover-Stadt:
„Die vorsorgliche Schließung des Stadtteilzentrums Ricklingen ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes konsequent und richtig. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Beschäftigten hat oberste Priorität. Gleichzeitig wirft der Vorgang erhebliche Fragen auf. Nach Berichten gab es bereits in der Vergangenheit Hinweise auf erhöhte PCB-Werte und erste Maßnahmen. Sollte sich dies bestätigen, stellt sich die Frage, warum keine nachhaltige Lösung erreicht wurde.“
Machulla fordert von der Stadt Hannover: „Die Menschen vor Ort haben ein Recht darauf zu erfahren, seit wann belastbare Erkenntnisse vorliegen, welche Bereiche konkret betroffen sind und welche Schritte nun geplant sind. Die Stadt muss jetzt umgehend einen klaren Zeit- und Maßnahmenplan für Untersuchung und Sanierung vorlegen.“
Michael Wiechert, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, ergänzt: „Das Stadtteilzentrum ist ein zentraler Ort für Kultur, Begegnung und ehrenamtliches Engagement in Ricklingen. Die kurzfristige Schließung reißt Lücken in das kulturelle Angebot und stellt viele Initiativen vor große Herausforderungen.“
Wiechert weiter: „Gerade für Vereine, Kulturschaffende und Projekte wie das Murmiland ist die Situation existenziell. Hier braucht es schnell Klarheit und eine verlässliche Perspektive – ebenso wie Unterstützung für die entstandenen Ausfälle.“