Pressemitteilung: ÖPNV-Streik trifft Alltag und Messe-Start – Verlässlichkeit darf nicht ausfallen
Der angekündigte Warnstreik bei Üstra und Regiobus zum Start der Hannover Messe trifft Hannover in einer doppelten Belastung: Er beschädigt den Wirtschaftsstandort und legt gleichzeitig den Alltag vieler Menschen lahm.
Während internationale Gäste zur Hannover Messe anreisen, steht der öffentliche Nahverkehr in weiten Teilen still. Zugleich kommen Pendler nicht zur Arbeit, Schülerinnen und Schüler stehen ohne Beförderung da und viele Bürgerinnen und Bürger sind kurzfristig auf teure Alternativen angewiesen.
Als CDU-Kreisvorsitzende in Hannover und Mitglied des Landtages macht Martina Machulla deutlich:
Der öffentliche Nahverkehr ist Teil der kritischen Daseinsvorsorge. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass grundlegende Mobilität funktioniert – gerade in einer Großstadt wie Hannover.
Arbeitskämpfe sind legitim. Aber ein nahezu vollständiger Stillstand des Nahverkehrs – ausgerechnet zum wichtigsten Termin für unseren Wirtschaftsstandort – ist nicht verhältnismäßig.
Der Streik zeigt zudem, wie anfällig unsere Infrastruktur ist. Für die Zukunft brauchen wir mehr Verlässlichkeit im öffentlichen Nahverkehr – auch in Konfliktsituationen.
Verdi ist jetzt gefordert, ihre Blockadehaltung aufzugeben und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine Lösung zu ermöglichen, die nicht einseitig auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger sowie zulasten unseres Wirtschaftsstandorts ausgetragen wird.
Fazit: Wenn Busse und Bahnen stillstehen, steht Hannover gleich doppelt unter Druck – im Alltag der Menschen und im internationalen Schaufenster der Messe