Pressemitteilung: „Man könnte viel mehr daraus machen“: CDU Hannover fordert Kurswechsel für die Niki-Promenade
Die Entwicklung in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade bereitet der CDU Hannover zunehmend Sorge. Geschäftsaufgaben, Leerstand und ein spürbar verändertes Sicherheitsgefühl im Bereich des Hauptbahnhofs zeigen nach Ansicht der CDU: Die Situation verschlechtert sich sichtbar.
Dazu erklärt Martina Machulla, Kreisvorsitzende der CDU Hannover:
„Die Niki-Promenade ist ein zentraler Verbindungsraum in unserer Innenstadt. Wenn sich hier Leerstand und Unsicherheit verfestigen, ist das ein ernstes Signal für die gesamte City.“
Viele Menschen nutzen die Promenade inzwischen nur noch als Durchgang – oder meiden sie insbesondere in den Abendstunden ganz. Fehlende Aufenthaltsqualität, leerstehende Geschäfte und ein zunehmend einseitiger Nutzungsmix verstärken diesen Eindruck.
„Entscheidend ist nicht, wie Zuständigkeiten auf dem Papier geregelt sind, sondern wie die Situation vor Ort erlebt wird. Wenn Menschen sagen, dass sie sich dort unwohl fühlen oder den Bereich bewusst meiden, dann müssen wir das sehr ernst nehmen.“
Gleichzeitig sieht die CDU Hannover weiterhin erhebliches Potenzial:
„Viele sagen ganz klar: Man könnte viel mehr daraus machen. Genau das ist der Punkt – die Niki-Promenade darf sich nicht weiter in die falsche Richtung entwickeln.“
Die CDU weist darauf hin, dass die Promenade kein klassischer öffentlicher Raum ist. Eigentümerin der Ladenflächen ist die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG). Gleichzeitig wirken sich Entwicklungen vor Ort unmittelbar auf das Sicherheitsempfinden und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt aus.
„Formal sind die Zuständigkeiten klar geregelt. Aber in der Wirkung vor Ort sehen wir eine Entwicklung, die wir so nicht akzeptieren können.“
Aus Sicht der CDU fehlt es vor allem an einer abgestimmten Gesamtstrategie für diesen sensiblen Bereich zwischen Bahnhof und Innenstadt.
Die CDU Hannover fordert daher:
- Eine klare gemeinsame Steuerung der Entwicklung: Stadt, die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG), Bahn und Sicherheitsbehörden müssen enger zusammenarbeiten und die Entwicklung aktiv gemeinsam gestalten.
- Eine gezielte Stärkung des Nutzungsmixes: Leerstand und einseitige Nutzungen dürfen sich nicht weiter verfestigen. Ziel muss eine vielfältige und stabile Struktur sein, die wieder Aufenthaltsqualität schafft.
- Konsequentes Handeln für Ordnung und Sauberkeit: Im Rahmen der bestehenden Zuständigkeiten müssen Probleme sichtbar und nachhaltig angegangen werden.
- Mehr Fokus auf Aufenthaltsqualität: Die Promenade muss wieder als Teil der Innenstadt funktionieren – nicht nur als Durchgang, sondern als Ort, an dem man sich gerne aufhält.
Abschließend betont Martina Machulla: „Die Niki-Promenade ist kein Randthema – sie liegt mitten in unserer Stadt. Wenn wir hier zulassen, dass sich eine negative Entwicklung verfestigt, verlieren wir mehr als nur einen Standort. Hannover braucht jetzt den klaren Willen, diesen Bereich wieder nach vorne zu bringen.“