Pressemitteilung: „Crash Pipe“ zeigt Schwächen in der Umsetzung – Stadtspitze in der Verantwortung
Zur Diskussion um die „Crash Pipe“ in der Sophienstraße erklärt die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Hannover, Martina Machulla: „Die aktuellen Erfahrungen vor Ort zeigen deutlich, dass es bei der Umsetzung dieses Projekts klare Schwächen gibt.“
Die CDU hat die grundsätzliche Idee unterstützt, öffentlichen Raum stärker für Kunst und urbane Sportarten zu öffnen. „Entscheidend ist jedoch, dass solche Projekte in der konkreten Umsetzung überzeugen – das ist hier nicht gelungen.“
Machulla betont ausdrücklich die Rolle der Unterstützer: „Dass ein solches Projekt auch durch Partner aus Wirtschaft und Kultur – etwa durch die Sparkasse sowie das Künstlerhaus – ermöglicht wurde, ist ausdrücklich zu begrüßen – umso mehr muss die Umsetzung dem damit verbundenen Anspruch an Qualität und Rücksichtnahme gerecht werden.“
Insbesondere die geschilderten Lärmaspekte sowie die Einschätzungen aus der Skate-Szene zeigen, dass Standortwahl und Ausgestaltung nicht ausreichend auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmt waren. „Solche Nutzungskonflikte sind nicht überraschend, sondern bei sorgfältiger Planung vermeidbar.“
Machulla sieht die Verantwortung hierfür klar bei der Stadt: „Wenn ein Projekt trotz absehbarer Probleme so umgesetzt wird, liegt die Verantwortung bei der politischen Führung der Landeshauptstadt Hannover.“
Die CDU Hannover fordert daher, die aktuelle Umsetzung kurzfristig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Darüber hinaus fordert die CDU Hannover,
- die Erfahrungen mit der Installation systematisch auszuwerten,
- klare Kriterien für Standortverträglichkeit und Nutzung festzulegen,
- sowie zukünftige Projekte konsequent an Alltagstauglichkeit und Akzeptanz auszurichten.
„Öffentlicher Raum muss so gestaltet werden, dass unterschiedliche Interessen verlässlich in Einklang gebracht werden. Dafür braucht es klare Kriterien und die Bereitschaft, Fehlentwicklungen auch zu korrigieren.“