Hat Herr Weil Hannover schon vergessen?

fragt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jens-Michael Emmelmann, anlässlich der heutigen Berichterstattung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung in Bezug auf die akustische Sanierung des Kuppelsaals: „Die akustische Sanierung des Kuppelsaals ist erneut unsicher – wieder einmal ohne Not. Es ist unbegreiflich, dass anscheinend erst jetzt Gespräche mit dem Ministerpräsidenten geführt werden sollen, obwohl man davon ausgehen muss, dass Herr Weil bestens mit diesem Thema vertraut sein dürfte.“


Emmelmann weiter: „Es ist nun an der Zeit, dass der Ministerpräsident Weil Farbe bekennt und sich zu dem Thema äußert, das ihn als Oberbürgermeister Weil lange begleitet hat. Immer öfter stellt sich mir die Frage, ob Herr Weil etwas für Hannover tun will oder ob er zugunsten Südniedersachsens Hannover längst hinter sich gelassen hat.“

Emmelmann zeigt sich verwundert über die Äußerungen eines angeblich führenden SPD- Mitgliedes, das die Realisierung des Projekts „Akustische Sanierung Kuppelsaal“ als unwahrscheinlich betrachtet: „Wenn man ein für Hannover so prestigeträchtiges Projekt wie die Aufwertung des Kuppelsaals hin zu einem wichtigen Konzertstandort dermaßen aufwendig präsentiert und damit viel Hoffnung macht, nun aber zu dem Schluss kommt, dass die Realisierung als unwahrscheinlich angesehen werden muss, entsteht der Eindruck, dass die SPD Ihrer Führungsrolle im Rathaus nicht entsprechend nachkommt. Denn dann hätte die SPD weder der Verwaltung die Schranken aufgezeigt noch dafür gesorgt, dass das Projekt vernünftig realisiert werden kann.

„So verunsichert man die Hannoveraner und geht nicht verantwortungsvoll mit der Stadtgesellschaft um. Die CDU-Ratsfraktion sieht die Pläne für die akustische Sanierung des Kuppelsaals positiv und begrüßt diese. Wir fordern die SPD auf, zusammen mit Ihrem Parteifreund und ehemaligen Oberbürgermeister, in dieser Angelegenheit endlich ein klares Bekenntnis abzulegen. Wie entscheiden Sie sich zur Zukunft des Kuppelsaals?“, so Emmelmann abschließend.

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