Hannovers Kulturpolitik ist reformbedürftig – Kunst im öffentlichen Raum verliert an Bedeutung

„Zur richtigen Zeit das nötige Gutachten,“ so äußerte sich Jens Albrecht, Leiter des CDU Arbeitskreises Kulturpolitik. Mit diesem Gutachten wird der Stadt Hannover Untätigkeit in Sachen Straßenkunst / Kunst im öffentlichen Raum attestiert. Was Martin Neuffer 1970 ins Leben gerufen hat, fristet heute unter Stefan Weil ein trauriges Dasein. „Fußballbundesliga ist sicherlich populärer, aber Kunst im öffentlichen Raum ist beständiger und genauso beachtenswert.“

Die CDU Hannover-Stadt kann sich dem Ergebnis des Gutachtens nur anschließen und fordert eine langfristige Kulturpolitik, die auch die entsprechenden Budgets zur Verfügung hält. Darüber hinaus darf allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass ohne privates Engagement seitens Initiatoren und Sponsoren die jetzige Fülle von Skulpturen nicht möglich gewesen wäre.
Die Stadt darf nicht die privaten Kunstmäzene verprellen, indem sie nicht einmal in die Diskussion mit eingebunden werden.
Gute Kunst kostet Geld und kann sicherlich nicht von der öffentlichen Hand alleine bewältigt werden, aber nichts ist so wertvoll, wie ein bundesweit guter Ruf als innovative Kunstmetropole. Das Sprengel Museum kann als Vorbild sicherlich nicht schaden.

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