CDU: „Schuldenerlass für Rädecker-Verband ist völlig unverständlich“

CDU - Vize Oppelt: „OB- Weil und Mönninghoff müssen Eindruck vermeiden, dass ein Zusammenhang zwischen Wahlempfehlung und Schuldenerlass besteht“

Der CDU-Kreisverband kritisiert vehement, dass die Stadt Hannover dem Bezirksverband der Kleingärtner von Karlheinz Rädecker im Zuge der Abrechnung für den Bau der „Expo-Kleingartenlaube“ 50.000 Euro schenkt.

„Das städtische Rechnungsprüfungsamt hat doch eindeutig nachgewiesen, dass der Rädecker- Verband der Stadt knapp 50.000 Euro schuldet. Wir halten es daher für völlig unverständlich, dass diese Schulden nun einfach von den Herren Mönninghoff und Weil in Gutsherrenmanier erlassen werden“, so Maximilian Oppelt, Vize-Chef der hannoverschen CDU.

„Man könnte sich die Frage stellen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Empfehlung des Rädecker- Verbandes bei der Kommunalwahl Stephan Weil zum OB zu wählen, und diesem Schuldenerlass gibt. Eine plausible Erklärung, weshalb die Stadt Hannover auf 50.000 Euro verzichtet, obwohl das Rechnungsprüfungsamt die Forderung für berechtigt hält, ergibt sich für uns jedenfalls nicht“, erklärt Oppelt für den CDU-Kreisvorstand.

„Wir fordern die Stadt auf, die Sache zu bereinigen und zu ihrer ursprünglichen Forderung nach Rückzahlung der offenbar zuviel überwiesenen 50.000 Euro zurückzukehren. OB Stephan Weil und Dezernent Mönninghoff müssen jeden Eindruck vermeiden, dass Wahlempfehlung und Schuldenerlass in einem Zusammenhang stehen könnten“, so der CDU-Vize.

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