Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer sieht die Kritiker der Einführung von Studiengebühren nach dem jüngsten Bewerberansturm bei der Fachhochschule Hannover widerlegt.

. Toepffer: „Die von der rot-grünen Landtagsopposition geschürte Panik ist wirkungslos verpufft, die Argumentation der Kritiker hat sich als falsch erwiesen.“ Stattdessen habe sich, so Toepffer, gezeigt, dass für die Bewerbung um einen Studienplatz einzig und allein die Qualität der Ausbildung eine Rolle spiele. Toepffer: “Es ist erfreulich, dass die Studierenden der FH Hannover diese Qualität bescheinigen“.
Mit Blick auf die Zukunft müsse nun sichergestellt werden, dass die Qualität der Hochschulbildung nach der Einführung von Studiengebühren noch weiter angehoben wird. Toepffer: „Die finanzielle Belastung durch die Zahlung von Studiengebühren ist natürlich für jeden Studierenden unangenehm. Wenn diese Mittel aber tatsächlich dazu verwandt werden, die personelle und sächliche Ausstattung der Hochschulen zu verbessern wird dies sehr schnell in Vergessenheit geraten.“ Aus finanziellen Gesichtspunkten, so Toepffer, sei für die Studierenden letztendlich nur entscheidend, in welcher Zeit und mit welchem Erfolg sie ihr Studium beenden. Zeit und Erfolg des Studiums seien aber vor allem eine Frage der Ausstattung der Hochschulen.
Toepffer abschließend: “Darüber hinaus muss immer wieder betont werden, zahlreiche Hilfsangebote, beispielsweise von N-Bank, KfW und Studentenwerk, sicherstellen, kein Studierender durch die Zahlung von Studiengebühren in eine wirkliche finanzielle Notlage gerät.“

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