Schipper: "CDU Kreisvorstand sieht nicht nur positive Aspekte"

Der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Hannover-Stadt Sebastian Schipper äußerte sich am Mittwoch im Namen des CDU Kreisvorstandes Hannover-Stadt zu der Vorstellung der designierten neuen Dezernentin Marlies Drevermann in den Fraktionen.

Nicht alles sei positiv an der Entscheidung für Frau Drevermann, so Schipper. Ausdrücklich stellte er klar, dass die Personalentscheidung von der CDU-Fraktion mitgetragen werden wird. Der OB habe das Vorschlagsrecht und zu Frau Drevermann sei keine Alternative vorgeschlagen, so Schipper weiter.

Bedenken sieht er jedoch darin, dass Frau Drevermann für ihre Arbeit nur eine achtjährige Amtszeit zur Verfügung hat, da sie dann die Pensionsgrenze überschreitet. Acht Jahre seien für eine langfristige kulturelle Arbeit nicht ausreichend – um wirklich nachhaltig im kulturellen Bereich arbeiten zu können, seien mindestens zwei Amtszeiten von jeweils acht Jahren nötig, erläutert Schipper. Zusätzlich sei die Chance auf eine Wiederwahl auch noch ein Ansporn und könne den Ehrgeiz wecken.

„Auch die Tatsache, dass Frau Drevermann bis zum Jahr 1999 keinen direkten Bezug zu den Gebieten Schule und Kultur hatte, bereitet mir Bauchschmerzen“. Schipper sehe zwar ihre Erfahrungen im Bereich der Verwaltung als positiv, gibt jedoch zu bedenken, dass Wuppertal weder von der Größe noch vom kulturellen Angebot mit der Stadt Hannover vergleichbar sei. „Bei der Entscheidung über die Besetzung eines so wichtigen Amtes wie das der Kulturdezernentin hätte ich mir gewünscht, dass diese Aspekte mehr Berücksichtigung finden“, äußerte Schipper abschließend.

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