„Chance vertan! Das ist leider nur eine Übergangskandidatin“. Mit diesen Worten kommentiert Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer die Absicht von Oberbürgermeister Weil, Wuppertals Kulturdezernentin Marlis Drevermann als Nachfolgerin für Hannovers Schul- und Kulturdezernenten Harald Böhlmann vorzuschlagen.

Toepffer:“ Weil lässt die einmalige Möglichkeit, mit der Neubesetzung des Dezernentenpostens frischen Wind in das Kulturdezernat zu tragen, ungenutzt. Frau Drevermann mag viel Erfahrung in der Verwaltung haben. In Anbetracht ihres Alters kann sie aber nur für eine Amtszeit zur Verfügung stehen. Niemand wird jedoch ernsthaft erwarten, dass sie in nur einer Amtszeit Hannovers Kulturpolitik richtungsweisend beeinflussen und neue Impulse geben kann.“ Gerade im Bereich der Kulturpolitik sei es, so Toepffer, wichtig, langfristig zu denken und zu arbeiten. Toepffer:“ Jeder Kulturschaffende braucht Planungssicherheit. Dies gilt gerade für neue Vorhaben und Projekte. Mit seiner Personalentscheidung gibt der Oberbürgermeister das verhängnisvolle Signal, dass wirklich neue Ideen in Hannover nicht gefragt sind. Schade!“

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