„Nun ist er völlig abgehoben“! Mit diesen Worten kommentiert Hannovers CDU-Vorsitzender Dirk Toepffer die Versuche des Aufsichtsratsvorsitzenden der hannoverschen Stadtwerke Walter Meinhold zur Disziplinierung des CDU Ratsherrn Dieter Küßner.

Toepffer: „Meinhold fällt ein weiteres Mal durch seine besondere Selbstherrlichkeit auf, die es ihm immer schwerer macht, zwischen den Interessen seiner Partei und den Interessen der Stadt zu unterscheiden. Die Stadtwerke sind kein Parteieigentum, Kritik an der Strom- und Gaspreispolitik ist kein Fall von Majestätsbeleidigung.“ Wenn Küßner Winston Churchill mit der Bemerkung zitiere, er traue keiner Statistik, außer derjenigen, die er selbst gefälscht habe, bringt er damit lediglich die allgemein verbreitete Skepsis gegenüber statistischen Aussagen zum Ausdruck, so Toepffer. Toepffer abschließend: „Meinhold sollte sich künftig darauf konzentrieren, für mehr Transparenz in der oftmals undurchsichtigen Preispolitik der Stadtwerke zu sorgen, statt seine Gegner mit Hammerschlägen mundtot zu machen.“

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