TUI-Arena: Toepffer zeigt sich tief besorgt über den finanziellen Rückzug der Region Hannover

Tief besorgt zeigt sich Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer über den finanziellen Rückzug der Region Hannover aus der TUI-Arena. „Die finanziellen Nöte in der Region sind mir bekannt. Bei allem Verständnis empfinde ich die Betrachtungsweise der Regionsversammlung aber als zu kurz gegriffen.

Allein die Tatsache, dass die bestehende Beteiligung keinen Gewinn abwirft, darf nicht dazu führen, dass sich die Region aus diesem bedeutenden Projekt völlig zurückzieht. Nicht nur Hannover profitiert von den in der Arena stattfindenden Veranstaltungen. Richtig ist viel mehr, dass die Arena ein für die ganze Wirtschaftsregion wichtiger Leuchtturm ist, der eigentlich noch viel mehr strahlen müsste. Die Region ist daher aufgefordert, andere Wege zu finden, um die Arena - nicht nur finanziell – zu unterstützen.“

Auch die Stadt sei aufgefordert, über direkte und indirekte Hilfe nachzudenken. Beispielhaft für solche Hilfe sei das Bemühen der Hannover Marketing Gesellschaft (HMG), die TUI-Arena noch besser zu vermarkten. Werbung, wie der Hinweis auf den Deutschland-Cup unter Hannover.de kostet wenig Geld, verfehlt aber nicht ihre Wirkung. Offensichtlich hat man dort erkannt, dass es nicht nur allein darum geht, ein privates Veranstaltungszentrum zu fördern, sondern die Wirtschaftskraft und Attraktivität von Stadt und Region zu fördern.

Auch die Stadtwerke Hannover sollten nach Toepffers Meinung prüfen, wie sie den Geschäftsbetrieb der Arena, die zweifellos zu ihren Großkunden zählt, fördern können. Auf jeden Fall sollte erst gar nicht darüber nachgedacht werden, dass sich die Stadtwerke ebenfalls aus dem bestehenden Engagement zurückziehen und ihr eigenes Genussscheinkapital abziehen.

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