Dirk Toepffer: "Blockadehaltung der Stadtverwaltung ist nicht mehr nachvollziehbar"

CDU Kreisvorsitzender Dirk Toepffer
CDU Kreisvorsitzender Dirk Toepffer
„Die Ankündigung der Niedersächsischen Landesregierung, die Ladenöffnungszeiten in Niedersachsen von Montag bis Sonnabend ab 01. Januar 2007 komplett freizugeben, muss für die Stadtverwaltung ein Anlass sein, ihre bisherige Blockadehaltung zu den Öffnungszeiten im Untergeschoss des hannoverschen Hauptbahnhofs zu überdenken“, so der OB-Kandidat Dirk Toepffer.

„Es ist geradezu aberwitzig, nun noch einen Rechtsstreit mit den betroffenen Ladeninhabern zu führen, der in der Sache überhaupt keine Veränderung herbeiführen wird. Lidl und Rossmann öffnen ohnehin. Bis der Rechtsstreit endgültig beendet ist, sind die Ladenöffnungszeiten in jedem Fall freigegeben. Diesen Behördenwahnsinn kann kein Mensch begreifen. Die Stadt sollte jetzt eindeutig erklären, dass auch der unter dem Bahnhof liegende Teil der Passarelle dem Bahnhof zuzurechnen ist und die Öffnungszeiten in diesem Bereich freigeben“, so Toepffer weiter.

Wörtlich erklärte Dirk Toepffer: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Sozialministerium auf einen solchen Schritt mit aufsichtsrechtlichen Maßnahmen reagieren wird. Entsprechende Signale konnte ich aus dem Ministerium bislang nicht feststellen. Es wäre begrüßenswert und dem Image von Hannover mehr als förderlich, wenn die Stadt wenigstens noch in den letzten Tagen der Fußball-WM ihre Weltoffenheit zeigen und eine verbraucherfreundliche Regelung finden könnte. Die kleinkarierte Haltung des Ordnungsdezernenten, der das Gerichtsverfahren ohne Rücksicht auf Verluste unbeirrt fortführen will, ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.“

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