Gartenschau: "Mutlos und ohne Visionen"

so bezeichnet Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer die Reaktionen der Stadt Hannover auf die Aussagen des Ministerpräsidenten Wulff zur Gartenbauausstellung 2017 und der Bundesgartenschau 2019.

„Der Ministerpräsident eines Landes, das selbst nicht auf Rosen gebettet ist, hat in seinem Schreiben an den Oberbürgermeister weitestgehend Zusagen gemacht. Nicht nur eine ideelle Unterstützung, sondern sogar eine finanzielle Beteiligung wird zugesagt. Beide Ausstellungen hält der Ministerpräsident für seine Landeshauptstadt ,im hohen Maße für wünschenswert".

Neben einer Beteiligung des Landes ‚im Rahmen der Verfügbarkeit finanzieller Mittel’ wird auch auf Bundesmittel, und vor allem Finanzen aus Töpfen der Europäischen Union, verwiesen. In weiteren Aussagen wird der Wunsch und der Wille erkennbar, die Stadt bei diesen Vorhaben zu unterstützen.“ so Dirk Toepffer, der mit diesen Aussagen auch die Forderung der CDU-Ratsfraktion nach Zusagen des Landes als erfüllt ansieht.

„Aus heutiger Sicht konkrete Zahlen in fester Größe und verbindlicher Zusage zu erwarten, wäre zu viel verlangt.“ stellt Dirk Toepffer fest und sagt: “Wer heute ein bedeutendes Ereignis plant, muss auch bereit sein, übersehbare Risiken einzugehen und den Mut haben, Ziele nicht nur zu umschreiben, sondern auch erreichen zu wollen. Die ‚Stadtführung verfällt in sattsam bekannte Fehler: Bloß keine Experimente! Hannover grau in grau im gewohnten Trott. Das ist einfacher als neue Ideen mit beschwingten, leichten Farbtupfern.“

„Wer die Signale des Ministerpräsidenten nicht richtig werten will und mit Funkstille missmutig antwortet, muss sich vorwerfen lassen, an Entwicklungspotentialen für unsere Stadt vorbeizugehen, Chancen zu verspielen und als mutlos und ohne Visionen bewertet zu werden. Wenn die Stadtspitze so denkt und handelt, wie soll dann der Mut und das Engagement der Bürger unserer Stadt gefordert werden?“ schließt Dirk Toepffer.

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