„Mit dieser ernüchternden Erkenntnis steht der hannoversche Wirtschaftsdezernent nicht allein in dieser Stadt. Viel Verantwortliche – vor allem außerhalb der Stadtverwaltung – stellen immer wieder fest, wie teilweise lieblos und gleichgültig Stadtverantwortliche vieler Ebenen das Ansehen unserer Stadt behandeln.“ stellt der hannoversche CDU-Chef Dirk Toepffer fest.

„Mit seiner Analyse stellt Herr Moenninghoff aber auch der eigenen Stadtverwaltung ein sehr schlechtes Zeugnis aus, allerdings nicht zu Unrecht“. so Toepffer. „So fehlt ein klares Bekenntnis zur Messestadt. Der Stolz auf diesen Standort ist verflogen und die EXPO war für Verantwortliche im Rathaus eher Belästigung als große Aufgabe und Chance. Auch bei dem Kulturstandort Hannover werden die Potentiale – auch in Verbindung mit Nachbarstädten – nicht gewürdigt und nur sehr zaghaft genutzt. Erst langsam werden die Potentiale der einmaligen Herrenhäuser Gärten entdeckt und wer weiß in der Stadtverwaltung eigentlich den Universitäts-Standort Hannover richtig zu würdigen und zu nutzen. Allein mehr als 30.000 Studenten sind ein Wirtschaftsfaktor und eine Belebung für die Stadt und die Region.

Alle diese Punkte zusammen bilden einen bunten großen Strauß, mit dem außerhalb gepunktet werden könnte, gebündelt machen alle diese einzelnen „Blumen“ den Strauß erst aus.

Wichtigster Schritt ist die Bündelung aller Marketing- und Touristik-Aktivitäten möglichst unter einem Dach, am besten unter einer Organisation, zumindest aber örtlich konzentriert in einem Gebäude als „Haus der Touristik“. So hat es Hamburg beispielhaft mit seiner Hamburg Marketing GmbH praktiziert. Und die Ansprüche für unsere Stadt sollten nicht die Vergleiche mit anderen niedersächsischen Großstädten sein, sondern sind die Landeshauptstädte unserer Republik. Dieser Maßstab muss das Ziel sein, denn Hannover hat mehr und kann mehr.

Den Wirtschaftsdezernenten Moenninghoff kann ich nur ermutigen, alles zu tun, um das Image zu verbessern. Um diese vielen Schätze zu heben, muss niemand weite Reisen – auch nicht in die Südsee – antreten, sondern kann schon in Hannover fündig werden.

Dem Dezernenten wünsche ich bei diesen Bemühungen viel Ausdauer, Erfolg und versichere meine Unterstützung.“ betont Dirk Toepffer.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben