Anschluss verpasst

„Die Forderung des Hannoverschen Kämmerers Weil nach einer 40-Stunden-Woche ist richtig und überfällig“. so CDU-Chef Dirk Toepffer. „Herr Weil muss sich allerdings vorhalten lassen, dass er selbst die Möglichkeit hatte, diese Forderung in den Verhandlungen zum erst vor wenigen Wochen abgeschlossenem städtischen Tarifvertrag durchzusetzen.

„Die Forderung des Hannoverschen Kämmerers Weil nach einer 40-Stunden-Woche ist richtig und überfällig“. so CDU-Chef Dirk Toepffer. „Herr Weil muss sich allerdings vorhalten lassen, dass er selbst die Möglichkeit hatte, diese Forderung in den Verhandlungen zum erst vor wenigen Wochen abgeschlossenem städtischen Tarifvertrag durchzusetzen. In diesen Verhandlungen hat Herr Weil als städtischer Verhandlungsführer den Anschluss verpasst und die Möglichkeit der Veränderung glattweg verschlafen, denn Herr Weil hat es zugelassen, dass in langfristig angelegten Abkommen mit der Gewerkschaft ver.di Arbeitsplatzgarantien und tarifliche Standards unverrückbar zementiert wurden.

„Sich jetzt neue Forderungen auszuwählen und so zu tun, als könne er über landesbezirkliche Regelungen das ausbügeln, was er für die Stadt versäumt hat, spricht nicht von Durchblick, von Weitsicht ganz zu schweigen. Das hätte Herr Weil auch mit seiner jetzigen Forderung tun sollen und frühzeitig richtig handeln müssen.“ kritisiert Dirk Toepffer den Kämmerer.

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