Toepffer: Streikwelle lähmt Landeshauptstadt.

Erheblicher Schlag für den Messe- und Wirtschaftsstandort Hannover - Lies lässt ver.di frei gewähren

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer zeigt sich angesichts der umfassenden Streikwelle der Gewerkschaft ver.di zum Start der Hannover Messe fassungslos. Da davon insbesondere der öffentliche Personennahverkehr betroffen ist, blieb das zu erwartende Verkehrschaos auch nicht aus. 
 

„Der Ausstand bedeutet einen herben Schlag für den Wirtschafts- und Messestandort Hannover, von dem Arbeitsstellen des Dienstleistungssektors ebenso betroffen sind“, so Toepffer weiter. Bereits 2012 sahen sich die Veranstalter der Hannover Messe gezwungen, einen alternativen Anreiseverkehr zu organisieren. Dieses Jahr richtete die Deutsche Messe AG einen Bussternverkehr für Messegäste und Aussteller mit einem gültigen Messeticket ein. „Als gebürtiger Hannoveraner fühle ich mich auch als Gastgeber und bei mir setzt ein akutes Fremdschämen ein, wenn insbesondere ausländische Gäste auf sich allein gestellt verzweifelt nach einer Beförderungsmaßnahme suchen“, sagt Toepffer. Sein Appell lautet daher: „Es wäre die Aufgabe von Wirtschaftsminister Lies klar zu machen, dass ein unnötiger Warnstreik zu diesem Zeitpunkt tausende Arbeitsplätze gefährdet. Hiervon sind auch insbesondere gering verdienende Arbeitnehmer im Messegeschäft betroffen. Ein solcher Umstand ist nicht hinnehmbar“, schließt Toepffer.

 

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