CDU: „Stadtführung soll Kampagne für 96- Klassenerhalt starten!“

Parteivize Oppelt: „Ein Abstieg von Hannover 96 würde die ganze Stadt wirtschaftlich treffen – Negative Auswirkungen für Stadthaushalt, Image und Tourismus“

In Anbetracht der sportlichen Situation von Hannover 96 regt die hannoversche CDU mit Blick auf den wirtschaftlichen Schaden eines möglichen Abstiegs für die ganze Stadt, ein verstärktes Engagement der Stadtführung für den Klassenerhalt an.
 

Der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt erklärt hierzu: „Wir brauchen eine Kampagne der Stadt, welche Fans und Unterstützer motiviert

und zu einem Wir-Gefühl im Kampf gegen den Abstieg ermuntert. Diese Motivations-Kampagne könnte beispielsweise von der HMTG unter Führung von Herrn Nolte in Zusammenarbeit mit Hannover 96 entwickelt werden.
Wir fordern OB Schostok und Wirtschaftsdezernentin Tegtmeyer-Dette auf, den Auftrag zu einer solchen Kampagne zu erteilen. Es reicht nicht, nur auf der Kuchentribüne zu sitzen, die Stadtführung sollte handeln!“
 
CDU-Parteivize Maximilian Oppelt erklärt weiter: „Ein Abstieg von Hannover 96 wäre nicht nur aus sportlichen Gründen ein Verlust, sondern würde die ganze Stadt teuer zu stehen kommen. Sollte 96 nächste Saison in der zweiten Liga spielen, hätte dies erhebliche wirtschaftliche Folgen für die Stadt und für die Wirtschaft und den Tourismus in Hannover. Allein der städtische Haushalt wäre im ersten Jahr direkt mit 850.000 Euro belastet, welche die Stadt an 96 aufgrund vertraglicher Regelungen als Betriebskostenzuschuss für das Stadion zahlen müsste. Selbst im Falle eines sofortigen Wiederaufstiegs wäre die Stadt verpflichtet, weitere zwei Jahre diese Summe an 96 zu überweisen. Ein Abstieg würde den städtischen Haushalt also mit mindestens 2,55 Millionen Euro belasten.
 
Hinzukommt, dass ein 96-Abstieg in die zweite Liga einen Imageverlust für Hannover bedeuten würde. Erstliga-Fußballvereine sind aufgrund ihrer medialen Reichweite eine starke Visitenkarte einer Stadt. Untersuchungen aus anderen Städten zeigen zudem, dass Bundesligafußball einen erheblichen Faktor für den Tourismus und die örtliche Wirtschaft darstellt. Ein Abstieg würde die Zahl der Tages- und Übernachtungsgäste deutlich reduzieren und sich damit spürbar auf die Einnahmen von Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel auswirken. Dies würde auch zu niedrigeren Gewerbsteuereinnahmen für die Stadt führen.“
 
Für den Zeitraum der verbleibenden Heimspiele könnte nach Ansicht der CDU mittels einer Plakatkampagne zum Zusammenhalt von Verein und Bevölkerung auch in schwierigen sportlichen Zeiten ermuntert werden. Auch die 96-Fahnen könnten vor Heimpartien stadtweit gehisst werden. Damit wäre das Ziel verbunden, neben einem Wir-Gefühl in der Bevölkerung auch zu erreichen, dass die verbleibenden Heimspiele von 96 besser besucht werden und vor größerer Kulisse stattfinden.
Vergleichbares hat es in anderen Städten schon gegeben und auch in Hannover wurde vor einigen Jahren eine Plakatkampagne im Abstiegskampf durchgeführt.
 
Maximilian Oppelt erklärt abschließend: „Auch wenn die sportliche Situation der Mannschaft von Hannover 96 aktuell nicht sehr rosig ist, muss die Stadtführung zumindest den Versuch unternehmen, ihren bescheidenen Beitrag zu leisten, dass die Chance auf den 96-Klassenerhalt steigt und der wirtschaftliche Schaden für die Stadt somit abgewendet werden kann.“

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