CDU: „Stadtführung muss Initiative für dauerhaftes WLAN in der City starten

Üstra-Netz soll nicht nur im Testbetrieb laufen!“

CDU-Vize Oppelt: „Skalierbares WLAN-Netz muss das Ziel sein! Basisanzahl an Hotspots sollte durch städtische Töchter bereitgestellt werden, unbegrenzte weitere Anzahl an Access-Points dann durch Private wie Cafes, Bäcker und Arztpraxen.“

Nachdem bekannt wurde, dass die Üstra einen Testbetrieb für ein kostenloses WLAN-Netz in Teilen der Innenstadt plant und die Bundesregierung bereits im Frühjahr einen Gesetzesentwurf zur weitgehenden Beseitigung rechtlicher Probleme für die Anbieter von öffentlichen WLAN-Netzen vorgelegt hatte, erneuert die hannoversche CDU nun ihre Forderung nach verstärkten Anstrengungen seitens der Stadtführung in dieser Sache. 
 
Der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt erklärt hierzu: „Wir fordern bereits seit über drei Jahren ein flächendeckendes und kostenloses WLAN für die City. Bislang hat die rot-grüne Stadtführung das Thema weitgehend verschlafen, nicht mal im Rathaus oder in anderen städtischen Gebäuden gibt es ein WLAN für Besucher. 
Es ist sehr erfreulich, dass die Üstra sich inzwischen bewegt und Aktivitäten plant. Die Stadtführung muss jetzt die Gelegenheit nutzen und Sorge dafür tragen, dass es nicht bei einem Testbetrieb der Üstra bleibt, sondern dass wir ein dauerhaftes WLAN-Netz für Hannover bekommen.“
 
Oppelt führt seine Forderung aus: „Die Stadt muss jetzt die Gunst der Stunde nutzen, zusammen mit der regionalen Wirtschaft eine Initiative zum Aufbau eines flächendeckenden Drahtlos-Netzes anzustoßen. Hierbei könnten auch andere Tochterunternehmen der öffentlichen Hand wie beispielsweise Enercity oder die Parkhaustochter Union-boden eine wichtige Rolle spielen. Die Union-boden hat beispielsweise sieben Parkhäuser in der City sternförmig verteilt, die mithelfen könnten, ein WLAN-Netz über der Innenstadt auszubreiten.
Ähnlich wie beim Konzept der Stadt Pforzheim sollte ein skalierbares WLAN-Modell angestrebt werden, bei welchem ausgehend von einer Basisanzahl an Hotspots durch städtische Töchter, eine unbegrenzte Anzahl auch an weiteren privaten Anbietern sogenannte Access-Points zur Verfügung stellen. Dies könnten beispielsweise Cafes, Friseure oder Arztpraxen sein, so würde das WLAN-Netz Stück für Stück ausgebaut werden.“
 
Oppelt, der auch dem hannoverschen Rat angehört, abschließend: 
„Die mobile Nutzung des Internets wird immer wichtiger und eine entsprechende Infrastruktur ist schon lange ein Standortfaktor für eine moderne Großstadt. Wir fordern die Stadtführung auf, hierbei mit gutem Beispiel voranzugehen und in den eigenen öffentlichen Gebäuden Hannovers schnellstmöglich ein kostenloses WLAN für Besucher einzurichten. Insbesondere auch die von vielen Touristen besuchten Orte wie das Neue Rathaus, die Museen oder die Herrenhäuser Gärten sind hierfür bestens geeignet. Aber auch ein kostenloses WLAN etwa für die Besucher von Bürgerämtern ist wünschenswert.“ 
 

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