Mord und Totschlag in Hannover

Toepffer bemängelt geringe Aufklärungsquote!

„Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten in der Stadt Hannover hat den niedrigsten Stand seit 2003 erreicht. Bei der aktuell rückläufigen Anzahl an Tötungsdelikten in unserer Stadt erschließt sich mir nicht, weshalb die Aufklärungsquote nur bei 72% liegt. Das kann nicht der Anspruch einer Landeshauptstadt sein. In Hannover wurden in diesem Jahr weniger als zwei Drittel aller Totschlagsdelikte aufgeklärt“, berichtet Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. 
 

Toepffer hatte Anfang Oktober im Nachgang eines HAZ-Berichts vom 30. September in einer schriftlichen Anfrage an die Landesregierung um aktuelle Zahlen gebeten. „Bereits nach neun Monaten gab es in diesem Jahr mehr Tötungsdelikte als im gesamten Jahr 2014. Trotzdem bleibt der Trend positiv, denn die Zahlen fallen im Vergleich zu 2008 deutlich geringer aus.“, so Toepffer weiter.

 
 
„Seit 2010 hatte die Aufklärungsquote dieser Fälle stets über 95 % gelegen. Dass diese nun trotz rückläufiger Deliktzahlen so einbricht bereitet mir Sorgen. Da müssen wir dringend dran arbeiten. Die Ursachen müssen gefunden werden. Ich werde die Landesregierung in einer weiteren Anfrage um Erklärung bitten, damit die Landesregierung Lösungen erarbeiten und schnellstmöglich eine Verbesserung erreichen können.“, erklärt Toepffer abschließend.
 

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