Schaufenster ohne Inhalt!

PRESSEMITTEILUNG

„Die CDU-Ratsfraktion ist mehr als enttäuscht über das gestern vom Stadtbaurat vorgestellte Pedelec-Verleihsystem der Stadt“, erklärt der bau- und verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Felix Blaschzyk. "Wenn dieser Beitrag unter der Führung der Landeshauptstadt Hannover, im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität der Metropolregion, das Bestmöglichste ist, was die Landeshauptstadt zustande bringt, ist dies nicht nur enttäuschend, sondern blamabel!“

„Seit 2012 ist die Stadt Hannover am Schaufenster Elektromobilität beteiligt. Es ist ein Witz, das Pedelec-Verleihsystems jetzt noch als zukunftsweisendes Projekt zu betiteln. Denn die Stadt Hannover bietet mit dem Pedelec-Verleihsystem momentan nur das an, was in vielen anderen Städten (z.B. Stuttgart oder Hamburg) schon Realität ist“, begründet Blaschzyk seine Enttäuschung und ergänzt: „Darüber hinaus bietet etwa Hamburg ein wesentlich umfangreicheres Nutzungsspektrum an und stützt dies durch einen professionellen und übersichtlichen Internetauftritt! Hannover ist also weder Vorreiter noch besonders innovativ und schon gar kein SCHAUfenster für Elektromobilität!“

"Das gestern vorgestellte System ist zudem wenig alltagstauglich. Das Stationsnetz kann momentan nicht überzeugen und die Flexibilität beim Ausleihen ist mangels Stundentarifen auch nicht gegeben“, stellt Blaschzyk weiter fest. „Darüber hinaus müsse auch die Möglichkeit bestehen, Fahrräder vorab über das Handy oder das Internet zu buchen. Ein Verleihsystem mit Pfandhinterlegung ist nun wirklich aus den 90ern“, so Blaschzyk weiter.

Blaschzyk fasst abschließend zusammen: „Hannover gibt insgesamt ein schlechtes Bild beim Thema Elektromobilität ab, nicht nur bei dem Pedelec-Verleihsystem, sondern auch beim Thema Elektroautos. Beispielhaft seien die zu wenigen Ladestationen für Autos und fehlende Kompatibilität für alle Modelle an den vorhandenen Stationen genannt. Zudem gibt es keine zusätzlichen Anreize (z.B. freies Parken, Nutzung der Busspuren etc.). Eine aktive Förderung der Attraktivität der Elektromobilität sieht anders aus!“

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