Schnelladestationen für Tesla-Fahrzeuge auf Rasthöfen, aber nicht in der Stadt Hannover.
Schnelladestationen für Tesla-Fahrzeuge auf Rasthöfen, aber nicht in der Stadt Hannover.
Hannover ist in rot-grüner Regie Schlusslicht bei E-Mobilität: Nach Angaben der HAZ von heute gibt es nur 17 Stromtankstellen im Kerngebiet der Stadt, bisher oft mit gravierenden technischen Problemen.

Das Risiko, dass man an eine der 17 Stromtankstellen fährt und unverrichteter Dinge wieder abzieht, ist nach dem Pressebericht der HAZ bisher recht hoch.

Im Gegensatz zu den 17 Ladestationen in Hannover sind es In Frankfurt und Dortmund etwa 40 Stromtankstellen, in Stuttgart im Kernstadtbereich sind es sogar 64. Der amerikanische Fahrzeughersteller Tesla hat sich gut begründet unabhängig von städtischen Stromversorgungsunternehmen aufgestellt und bietet seine Schnelladestationen bundesweit in direkter Autobahnnähe auf Rasthöfen an. Das funktioniert.

Auch bei einer konkreten, ersten Anfrage an Stadtbaurat Uwe Bodemann und an enercity auf Einrichtung von gut erreichbaren Schnelladestationen auf städtischem Gebiet? Ein Hannoverscher Unternehmer blitzte damit ab! Es gab kein konkretes Interesse dieser Stellen an solchen Ladestationen im  Stadtgebiet! So wird ein starker und äußerst innovativer Trend in Hannover erneut links liegen gelassen und verschlafen.

Auch sonst gibt es keine Anreize für die Nutzung umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge auf städtischem Gebiet, z. B. kostenloses Parken. Damit entlarvt sich der oft von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen gegen den Individualverkehr als Argument angeführte Umweltschutz als zweitrangig. Erstrangig geht es also beiden Parteien darum, mit beliebigen Maßnahmen den Umweltschutz zu instumentalisieren und damit Wahlen zu gewinnen. So wird die Verkehrsführung mit der ohne D-Tunnel oberirdisch geführten Linie 10 zu einem Verkehrschaos in der Kurt-Schumacher-Straße führen. Die rot-grün geforderte Verengung des Friedrichswalls (Teure Zerstörung einer funktionsfähigen Straße in gutem baulichen Zustand) bringt zukünftig den Verkehr an anderer Stelle auf dem Cityring zum Erliegen. Und das unabhängig ob hier umweltfreundliche Elektromobile fahren oder nicht.

Selbst der im Rahmen von E-Mobilität von SPD und Bündnis90/ Die Grünen beschlossene, kleinschrittige Ausbau der Pedelec-Infrastruktur (Elektrofahrräder)  in Hannover? - Das kommt nicht voran! Hannover eben als rot-grünes Schlusslicht. Ein Schlusslicht, für das zum Leuchten der öffentlich zugängliche Ladestrom fehlt, wenn es an einem Elektromobil ein- oder angebaut ist.

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