Notrufsäulen auf S-Bahnhöfen: Senioren Union schaltet Bundesregierung ein

Die Senioren Union Hannover-Stadt wendet sich vehement gegen die Absicht der Deutschen Bahn AG, in der Region Hannover wie auch bundesweit die Notrufsäulen mit Sprechstellen auf allen Stationen auf Dauer nicht mehr vorzuhalten. Diese Planung geht aus einer Antwort der Deutschen Bahn AG Niedersachsen/Bremen vom 3.8.2015 auf eine Eingabe der Senioren Union hervor. 
 

Die Senioren Union will sich damit nicht abfinden und trägt ihre Bedenken schriftlich dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vor. 

 
„Würde diese Absicht realisiert“, schreibt der Vorsitzende der Senioren Union, Michael Wiedemann, „würde ein elementarer Baustein für die Sicherheit auf den Bahnhöfen entfallen.“    S-Bahn-Benutzer, insbesondere ältere und andere schutzbedürftige Menschen seien dringend auf Notrufsäulen angewiesen. Dabei wird die tödliche Attacke auf einen Geschäftsmann im Münchner S-Bahnhof Solln im September 2009 erwähnt, die vielleicht hätte verhindert werden können, wenn seinerzeit die Notrufsäulen intakt gewesen wären. 
 
Michael Wiedemann: „Wegen der besonderen Sicherheitsbedeutung geht es uns darum, dass die Bundesregierung auf die Deutsche Bahn AG mit dem Ziel einwirkt, die verhängnisvolle Planung aufzugeben, die eine Verschlechterung des Status quo bewirken würde.“
 

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