„Keine Experimente!“

Toepffer regt eine Volksbefragung zu Hannovers rot-grüner Verkehrspolitik an

„Keine Experimente!“, sagt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer über die rot-grünen Pläne, den Cityring um eine Fahrbahn zu verkleinern und umzubauen. Dieses Vorhaben wurde auf dem gestrigen Stadtdialog „Hannover 2030“ thematisiert. 
 

Der Cityring sorge für einen fließenden Verkehr, sagt Toepffer. Vielmehr empfiehlt er Schostok seine kostenintensiven, publikumslosen und mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung besetzten Bürgerdialoge abzusetzen. „Wenn die Bürger tatsächlich beteiligt werden sollen, dann wäre es ehrlicher, eine echte Bürgerbeteiligung in Form einer Volksbefragung zur Zukunft der rot-grünen Verkehrspolitik durchzuführen, um ein wirklich breites Votum und eine Legitimation zu erhalten“, erklärt Toepffer. 

 
Zu bedenken gibt Toepffer, dass Rot-Grün mit einem möglichen Rückbau des Cityrings auch wirtschaftliche Nachteile für Hannover in Kauf nehme. „Damit werden ebenso Kunden der City-Händler aus der Innenstadt verbannt“, erklärt Toepffer. „Schon jetzt sehen sich Kunden mit hohen Parkgebühren und der Umweltzone vor hohe Hürden gestellt, bis sie zum Einkauf in die Geschäfte gelangen. Das erzeugt bei den meisten Kunden zusätzlichen Stress“, so Toepffer weiter. 
 
„Wenn Staus aufgrund von Straßenverkleinerungen dann auch noch folgen, werden sich Kunden aus dem Umland sicherlich mehrmals überlegen, ob sie in Hannovers Innenstadt einkaufen oder sich nach neuen Einkaufstätten umschauen. Im Vergleich: Zu Outlet-Centern können Kunden mit ihrem Wagen bis vor die Geschäftstür fahren. Unsere City-Händler sind einer starken Konkurrenz ausgesetzt, die Rot-Grün mit ihrer Verkehrspolitik immer mehr forciert“, sagt Toepffer abschließend. 
 

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