„Wer satt ist, wird nie einen Hungernden verstehen“

Toepffer zur Umweltzone

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer lehnt die Forderungen der rot-grünen Ratsmehrheit zur Luftverbesserung, Autofahrer in der Landeshauptstadt Hannover langsamer fahren zu lassen, ab. Sinnvoller wäre eine grüne Welle, wie sie die hannoversche CDU seit Jahren fordert, sagt Toepffer. 
 

Toepffer weiter: „Die Landeshauptstadt verfügt zwar über einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Dieser muss aber weiter ausgebaut werden. Auch eine Verbesserung des Park-and-Ride-Angebotes kann dazu beitragen, die Luftqualität in der Innenstadt zu verbessern“, erklärt Toepffer. Dieser sinnvolle Maßnahmenkatalog könne sicherlich auch auf die Unterstützung durch die Hannoveraner hoffen, sagt Toepffer. 

 
Eine klare Absage erteilte Toepffer hingegen der angedachten Belastung von Binnenschiffern und Bauunternehmern. „Binnenschiffe gehören zu der umweltfreundlichsten Transport-Alternative“, erklärt Toepffer. Hinter einem Binnenschiff stehe oft ein Familienunternehmen, das sein Schiff von Generation zu Generation weiterreiche. Diese müssten dann unter Umständen unnötig viel Geld in die Hand nehmen, um die lebensfremden Anforderungen der rot-grünen Ratsmehrheit umzusetzen. Auch Unternehmen mit Baumaschinen und Fuhrparks hätten keine Gelddruckmaschine, um die rot-grüne Wolkenkuckucksheim-Forderung nach einer möglichen Umrüstung umzusetzen. Das könne bei Binnenschiffunternehmen und Fuhrparks womöglich Existenzen gefährden bzw. vernichten. Rot-Grün verhalte sich mittelstandsfeindlich. „Wer satt ist, wird nie einen Hungernden verstehen“, fasst Toepffer die rot-grüne Ratspolitik zur Umweltzone zusammen. 
 

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