„Schlag ins Gesicht der Demokratie“ Toepffer zur Einsparung bei den Bezirksräten von 100 000 Euro

„Die Bezirksräte sind die ersten Ansprechpartner, die sich in den Stadteilen für die eigenen und für die Belange anderer einsetzen. Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen“, sagt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. 

Mit der Einsparung werde die Bezirksratsarbeit arg beschnitten. „OB Stefan Schostok gefährdet mit der Einsparung auch die Arbeit der vor Ort tätigen Vereine und demoralisiert die Ehrenamtlichen, die sich zurücknehmen, um ihre Energie und kostbare Zeit anderen zu schenken. Die geplante Einsparung von 100 000 Euro ist daher ein Schlag ins Gesicht der Demokratie“, so Toepffer.
 

„Seit seinem Amtsantritt predigt OB Schostok fast wöchentlich mit großen Gesten etwas von Bürgerbeteiligung. Nun wird klar, dass er seine Predigten in leere Worte hüllt. Diese Bestimmung fanden die Bezirksräte schon zu Weils Zeiten wieder, als er als OB-Kandidat versprach, die Rechte der Bezirksräte zu stärken. Nichts passierte“, ergänzt Toepffer weiter. 
 
Es zeichne sich schon seit langer Zeit ab, dass seine Bürgerdialoge teure Alibiveranstaltungen seien, ergänzt Toepffer. „Vielleicht sollten die Kosten der Bürgerdialoge mit den Kosten der Bezirksräte verglichen werden. Möglicherweise sind Schostoks Bürgerdialoge geeignet mehr als 100 000 Euro Kosten zu sparen“, so Toepffer abschließend. 
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben