„Das gestern vorgestellte Sofortprogramm zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen in der Landeshauptstadt war zwingend erforderlich. Das von der Verwaltung vorgelegte Maßnahmenprogramm ist der richtige Weg, um den ankommenden Flüchtlingen zunächst im Rahmen eines Notprogramms Unterkünfte zur Verfügung stellen zu können“, äußert sich der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel.

„Die Situation der Flüchtlingsunterbringung wurde, aufgrund der von Rot-Grün durchgesetzten Mindeststandards, langsam bedenklich. Der Neubau von Gemeinschaftsunterkünften, die Anmietung von Wohnungen und die Akquisition von Wohnmöglichkeiten benötigen Zeit, die wir im Moment einfach nicht haben. Zumal die anfängliche Planung von deutlich weniger Flüchtlingen ausging, als momentan wöchentlich in der Landeshauptstadt ankommen“, kommentiert Seidel und ergänzt: „Die von uns geforderten Gemeinschaftsunterkünfte in Modulbauweise müssen und werden jetzt kommen, damit schnell Unterkünfte zur Verfügung stehen. Wenn Rot-Grün nicht so lange die Augen vor der Situation verschlossen hätte, könnten wir diesbezüglich schon wesentlich weiter sein!“

„Falls für die sozialfürsorgerische Betreuung in den Unterkünften das städtische Personal aufgestockt werden muss, werden wir auch dies mittragen. Allerdings muss hier allen Beteiligten im Vorfeld klar sein, dass es sich um eine temporäre Übergangslösung handelt und lediglich befristete Anstellungsverhältnisse. Sobald die Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückgekehrt sind, werden nicht nur die durch das Sofortprogramm geschaffenen Wohnkapazitäten wieder abgebaut, sondern gegebenenfalls auch die zusätzlich dafür geschaffenen städtischen Stellen“, erklärt Seidel abschließend.

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