CDU stützt den Kurs der Üstra:

„Nicht weniger Videoüberwachung, sondern mehr Kameras“

Im Streit zwischen dem Landesdatenschutzbeauftragten und der Üstra über den angemessenen Einsatz von Kameras in Bussen und Bahnen, unterstützt die hannoversche CDU den Kurs der Üstra. 
 

Die Forderungen des Datenschützers nach Einschränkung der Videoüberwachung lehnen die Christdemokraten ab, stattdessen fordert CDU-Parteivize Maximilian Oppelt die Ausweitung der Kameraüberwachung auf alle Fahrzeuge im hannoverschen Nahverkehr.

 
Der stellvertretende Vorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, kommentiert wie folgt: „Die Üstra liegt richtig und sollte den lebensfremden Forderungen des Landesdatenschutzbeauftragten auf keinen Fall nachkommen. Die Kameras sind für das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung unverzichtbar. Es mutet schon absurd und reichlich weltfremd an, wenn der Datenschutzbeauftragte verlangt, dass die Kameraüberwachung nur in einem von zwei Waggons oder nur auf bestimmten Linien eingesetzt werden soll.
Uns sind keine Beschwerden von Fahrgästen über die Kameras bekannt, sehr wohl aber noch immer viele Klagen über ein mangelndes Sicherheitsempfinden in Hannovers Bussen und Bahnen. Wir müssen aufpassen, dass nicht einige übereifrige Datenschützer die Verhältnisse zum Nachteil der großen Mehrheit der Fahrgäste auf den Kopf stellen.“
 
Angesichts dessen, dass bislang erst etwa ein Drittel der Üstra-Bahnen (103 von 288) über Kameratechnik verfügen, fordert CDU-Parteivize Oppelt: „Wir brauchen nicht weniger Videoüberwachung, sondern mehr Videoüberwachung! Viele ältere Menschen und zum Beispiel auch junge Frauen meiden in den Abend- und Nachtstunden den Nahverkehr. Sie sind dann gar nicht unterwegs oder müssen Geld für ein Taxi aufbringen. Das ist ein Verlust an Lebensqualität. Durch moderne Videoüberwachung wird das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste verbessert, Kriminelle werden abgeschreckt oder können nach einer Straftat effektiver zur Verantwortung gezogen werden: daher sollte die Üstra die Kameratechnik möglichst bald in allen Bussen und Bahnen zum Einsatz bringen“, erklärt Oppelt, der auch dem hannoverschen Rat angehört.
 

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