Ihme-Zentrum: Oberbürgermeister muss jetzt handeln!

PRESSEMITTEILUNG

„Es war leider abzusehen, dass kein Investor die Mindestsumme beim ersten Termin zur Zwangsversteigerung bietet und das Ihme-Zentrum kauft“, so der Vorsitzende der CDU-Ratsraktion, Jens Seidel.

Seidl ergänzt: „Für jeden privaten Bieter sind die Kosten, wobei der Kaufpreis fast weniger eine Rolle spielen dürfte als die Folgekosten für Umbau, Sanierung, Modernisierung etc., wahrscheinlich aufgrund der Nichtabwägbarkeiten ein zu großes unternehmerisches Risiko!“

„Aus diesem Grund wird es höchste Zeit entschieden zu handeln! Die CDU-Ratsfraktion erneuert ihre Forderung, dass die Stadt Hannover eine Projektgesellschaft unter der Beteiligung der städtischen Töchter Stadtwerke Hannover und Sparkasse Hannover gründet und das Ihme-Zentrum selbst kauft

Vor einem riesigen Problem im Herzen Hannovers, welches seit über 12 Jahren von den jeweils amtierenden Oberbürgermeistern bestenfalls stiefmütterlich behandelt worden ist, dürfen nicht länger die Augen verschlossen werden!“, stellt Seidel fest. „Und wenn die SPD davon redet, dass man ein Problem nicht über Nacht lösen könne, fragen wir uns allen Ernstes, ob man sich dort erst seit gestern Gedanken über das Ihme-Zentrum und dessen Zukunft macht!“

Seidel weiter: „Unverständlich ist auch, wie lange die Stadtspitze noch mit ansehen will,  dass Investoren die Immobilie für einen Spottpreis kaufen, ihnen dann auf halber Strecke das Geld ausgeht und das Ihme-Zentrum jedes Mal in einem schlechtere und verwahrlosteren Zustand hinterlassen.

Wir können solch ein Areal ink. der darauf befindlichen Immobilien in Toplage nicht immer weiter verkommen lassen, zumal die Stadtsowohl Wohnbauflächen und Wohnungen als auch Gewerbeflächen benötigt!“

„Hannover ist zum Glück – eine wachsende Stadt, die sich den Chancen, aber auch Problemen dieses Wachstums stellen muss. Das Potential des Ihme-Zentrums wird zurzeit weder ausgeschöpft, noch sinnvoll genutzt. Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für eine langfristige und gradlinige Lösung ein, Damit das Ihme-Zentrum durch eine städtische Projektgesellschaft im Sinne der gesamtstädtischen Anforderungen saniert und entwickelt werden kann.

Statt weiterhin die größte Bauruine Niedersachsens zu beheimaten, sollte der Oberbürgermeister endlich handeln und sich seiner Verantwortung stellen!“, so Seidel abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben