Toepffer sieht Verkehrsminister Lies noch immer ratlos

Toepffer zur Südschnellweg-Brücke

„Verkehrsminister Lies versucht scheinbar, den Neubau der Südschnellweg-Brücke in eine Zeit, in der die CDU wieder die Regierungsgeschäfte führt, zu verlegen“, so Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer über die geplante Verstärkung der Südschnellweg-Brücke über der Hildesheimer Straße in Döhren. 

Mit der Verstärkung soll die Brücke wie jetzt auch in den nächsten zehn Jahren einspurig befahrbar und für Schwertransporte ganz gesperrt bleiben. Einen Neubau hat die rot-grüne Landesregierung erst in zehn Jahren vorgesehen. Das ist das Ergebnis einer parlamentarischen Anfrage, die Toepffer an die rot-grüne Landesregierung gestellt hatte. 

 
„Die Südschnellweg-Brücke gehört zu den wichtigsten Fernverkehrsachsen in der Landeshauptstadt Hannover. Für Berufspendler, den Messe- und Fernverkehr wird die Brücke nach den Planungen von Lies im kommenden Jahrzehnt ein Nadelöhr bleiben. Dabei türmt sich zu Spitzenzeiten der Verkehr seit der Sperrung auf der Brücke. Das kostet die Betroffenen viel Zeit, Geld und Nerven“, erklärt der CDU-Chef. Toepffer erinnert daran, dass Pendlern viel daran liege, ihren täglichen Weg zur Arbeit schnell zurückzulegen. Auch Unternehmen seien darauf angewiesen, ihre Waren und Güter auf dem schnellsten Weg von einem Ort zum nächsten zu transportieren. 
 
„Die einspurige Sperrung führt schon jetzt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die Brückstraße in Döhren. Man braucht also kein Prophet sein, um zu wissen, dass sich der Durchgangsverkehr in den nächsten Jahren Wege direkt durch die Landeshauptstadt suchen und die Stadtbewohner lautstark beschallen wird“, ergänzt Toepffer weiter. 
 
Als ob der jahrzehntelange Straßen-Sanierungsstau der rot-grünen Ratsmehrheit nicht genug Last sei, kriegten die Hannoveraner auch noch die planlose Politik des Verkehrsministers zu spüren, sagt Toepffer. Der Neubau der Brücke in zehn Jahren sei wirklich peinlich für die ganze Landeshauptstadt, insbesondere wenn internationale Gäste hier verkehrten, so Toepffer. 
 
„Lies’ täte gut daran, mit einem raschen Neubau der Brücke für eine freie Fahrt zu sorgen, statt mit Steuergeldern ein untüchtiges Flickwerk zu errichten und bis dahin das aus jeder Ritze der Brücke sprießende Unkraut zu entfernen“, erklärt Toepffer abschließend. 
 

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