„Kunden nicht als Geldquelle anzapfen“

Toepffer zum Gewinneinbruch der Stadtwerke

„Die Stadtwerke sollten Verbraucher vor Preiserhöhungen bei Strom und Gas verschonen“, sagt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. „Die Kunden dürfen auf keinen Fall als helfende Geldquelle für die einschneidenden Verluste der Stadtwerke angezapft werden“, erklärt der CDU-Chef.
 

Zwar findet es Toepffer richtig, den Sponsoringbereich der Stadtwerke auf den Prüfstand zu stellen, um die Ausgaben des Unternehmens zu senken. Gleichzeitig müsse aber auch darauf geachtet werden, dass Vereine und Verbände, die in der Vergangenheit unterstützt worden sind, weiter lebensfähig bleiben. 

Toepffer: „Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, dass sich die Stadtwerke in den vergangenen Jahren insbesondere in dem chronisch unterfinanzierten Kulturbereich engagiert haben. Dies umso mehr, als sich die Landeshauptstadt gerade bei der Kulturförderung alles andere als großzügig zeigt.“ 

Die Stadt, so Toepffer, Hannover müsse nun das eigene Haushaltsmotto von ‚Was kostet die Welt?’ auf ‚Sparen, sparen, sparen’ umstellen. Das Ziel müsse sein, Ballast abzuwerfen, um einen soliden finanziellen Sockel zu bauen“, so Toepffer. 
 

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