„Die CDU-Ratsfraktion erteilt den Plänen der Stadtverwaltung, die Eintrittspreise in städtischen Bädern um ca. 20 % anzuheben, eine klare Absage. Auch ein erhöhtes Abkassieren bei den Schwimmvereinen wird es mit uns nicht geben!“, so der sportpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Thomas Klapproth.

„Die Verwaltung, allen voran der jetzige niedersächsische Ministerpräsident, hat die Bäder seit Jahren verkommen lassen. Der momentan in vielen Bädern katastrophale Zustand und die Sanierungsstaus sind Zeugnis für jahrelanges Vernachlässigen. Es kann und darf nicht Aufgabe der hannoverschen Bürgerinnen und Bürger sein, jetzt dafür zu zahlen“, erläutert Klapproth verärgert. „Selbst das Misburger Bad, in welches in den zurückliegenden Jahren Millionen geflossen sind, weist – aufgrund des fehlerhaften Controllings der Verwaltung – einen hohen Sanierungsstau auf.“

Klapproth weiter: „Der neue Oberbürgermeister, der sich wieder mehr für den Sport in dieser Stadt einsetzten wollte, denkt offensichtlich, dass die Schaffung eines neuen Fachbereichs und die personellen Aufstockung desselben ausreichend ist. Ansonsten glänzt er – wie bei der Straßengrundsanierung – durch Ideen, die die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse bitten, sei es durch Eintrittsgelder oder Vereinsbeiträge! Damit muss  jetzt endlich Schluss sein!“

„Öffentliche Bäder sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und müssen für die Menschen in Hannover bezahlbar bleiben. Der Oberbürgermeister steht in der Pflicht ein Konzept vorzulegen, wie die Bäder in Hannover erhalten, saniert und für die Menschen bezahlbar bleiben können – und zwar ohne dass die Bürgerinnen  und Bürger dafür zusätzlich geschröpft werden!“, so Klapproth abschließend.

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