CDU Ratsfraktion: „Dritte Betreuungskraft in Krippen muss jetzt kommen!“

Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel, unterstützt mit Nachdruck den Vorschlag der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag für ein Sofortprogramm für die Einführung der dritten Betreuungskraft in allen Krippengruppen.

„Ab 1. August 2014 sollen in unseren Krippengruppen jeweils drei Betreuungskräfte arbeiten können. Die dritte Krippenkraft ist unbedingt notwendig in unseren Augen, da gerade Kleinkinder viel Zuwendung und Förderung benötigen“, kommentiert Seidel den Vorstoß seiner Fraktion in Form einer Resolution. 
 
Bisher werden in den rund 2.500 Krippengruppen in Niedersachsen im Regelfall bei unter Dreijährigen bis zu 15 Kinder von zwei Fachkräften betreut. „Wir halten die dritte Krippenkraft verpflichtend für notwendig, da Kleinkinder eine intensive Betreuung, benötigen. Darum geht es uns. Satt und sauber reicht uns nicht. Gerade die frühkindliche Bildung wollen wir stärken“, betont der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel.
 
Den hannoverschen Einrichtungsträgern soll die Möglichkeit gegeben werden, beim Einsatz einer dritten Kraft in ihren Krippengruppen, finanziell entlastet zu werden. Die Finanzierung soll nach einem Stufenmodell zunächst anteilig und dann vollständig aus Landesmitteln erfolgen.
 
Bis zum letzten Jahr ging es vordergründig darum, den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu erfüllen. Die CDU-Fraktion setzt sich nun für eine bessere Bildungs- und Betreuungsqualität in allen Krippen ein. Vor allem geht es darum, flächendeckend die notwendige dritte Betreuungskraft in den Kinderkrippen durchzusetzen und zu finanzieren. Hier sieht die CDU-Fraktion das Land Niedersachsen in der Pflicht. „Jetzt muss allerdings die Qualität in der frühkindlichen Bildung und Betreuung noch mehr in den Vordergrund rücken. Die bisherigen Ankündigungen der rot-grünen Landesregierung sind für die Eltern ebenso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas enttäuschend. Über 100.000 Unterschriften für die Kita-Volksinitiative zeigen: Es muss schnell – am besten sofort – etwas geschehen!“ so Seidel abschließend.

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