Schostoks "Bedürfnisse"

Dirk Toepffer zu den Chefthemen des OBs

„Scheinbar traut sich OB Schostok nur die Platzierung des Opernklos zu“, erklärt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. „Einen OB nur für solch ein Vorhaben zu halten, ist aber ein teures Unterfangen für die Bürger der Landeshauptstadt“, sagt Toepffer.

Schostok solle lieber seiner völlig überforderten Kulturdezernentin das Prestige-Projekt Sprengel Museum wegnehmen, damit sie nicht zum x-ten Mal in Versuchung gerate, Gelder zu versenken, so Toepffer weiter.

Daneben gebe es das Dauerbrenner-Thema Wasserstadt: „Dort müsste der OB ebenfalls eingreifen, um die jahrelangen Planungen der Bürger zum Wohle des Stadtteils anzuerkennen und sie mit nötigem Respekt zu unterstützen. Andernfalls wird klar, dass er sich mit seiner an die Hannoveraner gerichteten Aufforderung, sich an den Zukunftsplanungen ihrer Stadtteile zu beteiligen, lediglich maskiert hat“, sagt der CDU-Chef. Zudem müsse er sich gegen das Diktat der Grünen stellen, Tiefgaragen in der Wasserstadt nicht zu bauen. „Familien und Berufstätige sind meist auf ein Auto angewiesen“, so Toepffer.

„Auch gegenüber dem seit Jahren brach liegenden Ihme-Zentrum scheint der OB ein nachhaltiges Gefühl von Gleichgültigkeit zu besitzen. Investoren mit zukunftsfähigen Lösungen zu locken, scheinen den OB nicht erwärmen zu können“, erklärt Toepffer. Die genannten Beispiele zeigten, dass Schostok bei wichtigen Vorhaben seine Hände in den Schoß lege, weil er seiner Aufgabe scheinbar nicht gewachsen sei. „Ein OB sollte mehr Fähigkeiten mitbringen, als ein dringendes Bedürfnis Opernklos zu platzieren“, so Toepffer abschließend.


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