CDU: „Salafisten sind in Hannover unerwünscht!“

CDU-Vize Maximilian Oppelt: „Islamistische Aktivitäten sind ein Angriff auf Hannovers weltoffene Stadtgesellschaft“

Die hannoversche CDU reagiert auf die jüngst bekanntgewordenen Berichte, wonach die extremistischen Salafisten Hannover zur Drehscheibe ihrer Aktivitäten machen und Räumlichkeiten anmieten wollen. Der stellvertretende Vorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, erklärt hierzu:
„Wir sind außerordentlich besorgt über diese Entwicklung. Es kann an diese Extremisten nur eine Botschaft geben: Salafisten sind in Hannover unerwünscht!  
 

Die Bestrebungen der Gruppe, Hannover zu einem neuen Zentrum ihrer Aktivitäten zu machen, sind ein ernsthafter Angriff auf unsere tolerante und weltoffene Stadtgesellschaft. 

Nach dem unheimlichen Wirken der rechtsextremen Gruppe ’Besseres Hannover’ ist dies nun der nächste Versuch von Verfassungsfeinden, in Hannover ihr Unwesen zu treiben. Wir rufen die Stadtgesellschaft auf, auch gegen diese neue extremistische Bedrohung geschlossen aufzustehen.“
 
CDU-Vize Oppelt weiter: „Die Bedrohung  durch die Salafisten muss sehr ernst genommen werden. Sie wollen einen Gottesstaat auf Grundlage der Scharia errichten, der Frauen und Andersgläubige diskriminiert. Sie werden daher zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtet und als verfassungsfeindlich eingestuft. Ihre Ideologie untergräbt Integration und religiöse Toleranz. Das Wirken dieser Gruppe von islamistischen Extremisten darf nicht dazu führen, dass die vielen in Hannover lebenden Menschen muslimischen Glaubens diskriminiert werden.“
 
Besonders erschreckend ist nach Ansicht der CDU auch, dass die hannoversche Gruppierung der Salafisten offenbar Räumlichkeiten mit dem Ziel anmieten wolle, ’Unterricht abzuhalten’: „Wir wissen aus anderen Städten wie zum Beispiel Hamburg, dass Salafisten gezielt junge Menschen ansprechen. In Hamburg haben sie bereits an mehreren Schulen Einfluss genommen. Eltern und Lehrer klagen in einem Bericht der Hamburger Schulbehörde darüber, dass beispielsweise Mädchen drangsaliert würden, weil sie kein Kopftuch tragen.  Um einer solchen Entwicklung von Anfang an Einhalt zu gebieten, müssen Stadtführung, Polizei und Behörden konsequent gegen die hannoverschen Salafisten vorgehen“, fordert CDU-Vize Maximilian Oppelt abschließend.
 

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