„Ich fordere den OB auf, sich für die Bürger dieser Stadt einzusetzen“

Toepffer zum Streit über die Erhöhung der Müllgebühren

„Ich fordere den OB auf, seine Zuschauerrolle aufzugeben, sich auf seine Aufgaben zu besinnen und sich für die Bürger dieser Stadt einzusetzen“, sagt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. Schostok dürfe die Klärung über die Erhöhung der Gebühren nicht den Gerichten überlassen. 
 

Vielmehr müsse er selbst mit dem Regionspräsidenten Hauke Jagau verhandeln, um den rot-grünen Beschluss als handwerklichen Murks zu stoppen, fordert Toepffer. Er sei ohnehin zuversichtlich, dass die Klagen der Bürger Erfolg haben werde. Aber selbst wenn die neue Müllregelung vor Gericht Bestand haben sollte, sei sie ungerecht. Daher müsse sich der OB für die hannoverschen Interessen einsetzen. 

 
Bisher verhalte sich der Erste Bürger dieser Stadt wie ein Unbeteiligter. „Schostok schaut tatenlos zu, wie die Bürger der Landeshauptstadt Hannover bei den Müllgebühren abgeschöpft werden“, rügt Toepffer. Zwar habe die rot-grüne Regionsversammlung den Hannoveranern die Suppe eingebrockt. Aber Schostok könne sich nicht mit dem Hinweis auf die Zuständigkeit der Region Hannover aus der Affäre ziehen und die Hannoveraner die Suppe auf dem Klageweg alleine auslöffeln lassen, kritisiert Toepffer.
 
„Im Gegenteil, die Landeshauptstadt ist als Teil der Region Hannover von der Erhöhung der Müllgebühren betroffen. Daher ist es Schostoks Aufgabe als gewähltes Sprachrohr seinen Parteigenossen gegenüber den Protest der Hannoveraner zur drastischen Steigerung von Müllgebühren zu vertreten und sich für sie einzusetzen“, erklärt Toepffer abschließend. 
 

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