kommentiert der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel, die Vorwürfe der Bespitzelung gegen den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden zu Lasten des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten, Matthias Waldraff.

„Die vorgebrachte Erklärung von Herrn Kirci für sein Verhalten ist absurd, unglaubwürdig und fernab von jeglicher Lebenserfahrung. Ich mache seit 20 Jahren Politik und habe mich immer um ein gutes Verhältnis zur örtlichen Presse bemüht. Aber das ein Journalist die Recherchearbeit an mich abgetreten hat, ist noch nie vorgekommen“, so Seidel. „Aus diesem Grund halte ich das für eine reine Schutzbehauptung von Herrn Kirci, weil die unlauteren Machenschaften jetzt ans Licht gekommen sind!“

Seidel weiter: „Der ehemalige Oberbürgermeister dieser Stadt, ein Parteikollege von Herrn Kirci, hat stets betont und darauf hingewiesen, wie sehr er den respektvollen und kollegialen Umgang im Rat der Stadt Hannover schätze – trotz kontrovers und inhaltlich hart geführten politischen Auseinandersetzungen. Herr Kirci scheint kurz vor seinem Abgang aus dem Rat einmal zeigen zu wollen, wie der wahre Kern der SPD aussieht. Für die CDU-Ratsfraktion hat das verzweifelte Suchen nach einer „persönlichen Verfehlung“ und mag sie auch noch so klein/noch so weit entfernt sein, nichts mehr mit Respekt vor dem politischen Gegner zu tun und auch nichts mit einem harten, aber fairen Wahlkampf.“

„Herr Schostock hat zu Beginn des Wahlkampfes gesagt, er stehe für Fairness und Gerechtigkeit. Da der SPD offensichtlich die sachlichen Argumente ausgehen und ihnen die zündenden Ideen für den Wahlkampf fehlen, scheint man auf Fairness keinen Wert mehr zu legen. Wir sind uns sicher, dass Herr Waldraff weiterhin einen Wahlkampf für die Bürgerinnen und Bürger in Hannover führen wird und die Themen ins Licht der Öffentlichkeit bringt, die unsere Stadt und nicht lediglich den Machterhaltungsinteressen einer Partei dienen“, sagt Seidel abschließend.

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