„Rathauschef muss sich auch als Brückenbauer verstehen“

 Toepffer zum Streit über Flüchtlingsheime 
„Der amtierende Rathauschef Hans Mönninghoff muss sich auch als Brückenbauer verstehen“, kritisiert Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer den ersten Stadtrat. 

 „Wer verlässt schon seine Heimat freiwillig?“, so Toepffer zur Situation der Flüchtlinge. Sie bräuchten einen sicheren Zufluchtsort. Das stehe außer Frage.

„Damit sich aber Flüchtlinge und Bürger gleichermaßen wohlfühlen, hätte  Mönninghoff von Anfang an mit einem transparenten Verfahren unter Einbeziehung der Bürger ihre Empathie für die Flüchtlinge gewinnen können. So hätte er die nötige Sensibilität bewiesen anstatt diktatorisch über die Köpfe der Bürger hinweg zu entscheiden. Kein Wunder also, dass die Nachbarschaft in Bothfeld das autoritäre Verhalten Mönninghoffs ablehnt“, sagt Toepffer. 
Toepffer: „Zudem scheint er von Vorurteilen geprägt gehandelt zu haben, wenn er behauptet, dass niemand in seiner Nachbarschaft ein solches Wohnheim haben will. Damit hat er sich und den Bürgern die Chance genommen, eine respektvolle Atmosphäre zu schaffen und eine tragfähige Lösung zu finden.“
„Statt den verwaisten Chefsessel auszufüllen und dem durch den fehlenden Oberbürgermeister entstandene Führungschaos entgegenzuwirken, macht Mönninghoff nun Kommunalwahlkampf für die Grünen. Stattdessen wäre es seine Aufgabe, sich um die 
 
Interessen der Stadt und aller ihrer Bürger und Bürgerinnen  zu kümmern. Tatsächlich fehlt aber eine starke Verwaltungsspitze, die sich beispielsweise auch darum bemühen müsste, dass die Landeshauptstadt bei den Planungen um die D-Linie nicht zu kurz kommt. 
Mönninghoff aber hat anderes zu tun“,  so Toepffer abschließend.
 

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