„SPD ist nervös und hat kein Vertrauen in eigenen Kandidaten“

CDU-Vize Maximilian Oppelt: „Will Kirci davon ablenken, dass Kämmerer Hansmann der bessere SPD-Kandidat gewesen wäre?“

Die hannoversche CDU reagiert mit einer Mischung aus Amüsement und Kritik auf die jüngsten Äußerungen des SPD-Parteivorsitzenden Kirci zum Thema OB-Kandidatur.

 Der stellvertretende Vorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, kommentiert wie folgt: 

„Herrn Kirci ist vor der Vorstellung des CDU-Kandidaten am Freitag offenbar angst und bange. Bei den Sozialdemokraten scheint man vom eigenen OB-Kandidaten nicht besonders überzeugt zu sein. Angesichts der Tatsache, dass der SPD-Kandidat seit seiner Nominierung außer ein paar Fototerminen noch nichts zustande gebracht hat, ist diese Nervosität allerdings auch verständlich. Diese Art von Politik-Klamauk ist der verzweifelte Versuch von Herrn Kirci die Reihen der eigenen Partei zu schließen, weil sich dort viele lieber den Kämmerer der Stadt, Marc Hansmann, als SPD-OB-Kandidaten gewünscht hätten. 
Jeder blamiert sich, so gut er kann. Die Aussagen von Herrn Kirci sind gleichermaßen hilflos und lächerlich. Herr Kirci hat offenbar die Branche gewechselt und macht jetzt Kabarett. Früher waren sozialdemokratische Parteivorsitzende in Hannover aus einem anderen Holz geschnitzt.“
 
Zu dem Vorwurf der „Geheimniskrämerei“, sagt CDU-Parteivize Oppelt, der auch dem hannoverschen Rat angehört: „Wir halten uns an den in der Partei vereinbarten Zeitplan. Bei der CDU entscheiden die Parteigremien und die Mitglieder in Urwahl über den Kandidaten. Das unterscheidet uns in der Tat von der SPD, wo sich mit Stephan Weil und Stefan Schostok zwei einzelne Funktionäre die Posten gegenseitig zuschanzen und unsere Stadt als sozialdemokratischen Erbhof ansehen.“
 

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