CDU stärkt Polizei Hannover den Rücken

CDU-Vize Maximilian Oppelt: „Ein schlimmer Fehler – aber die Facebook-Fahndung muss weiter gehen“

Die hannoversche CDU stärkt der Polizei den Rücken und fordert ein Festhalten an der Facebook-Fahndung als modernes Fahndungsinstrument. Der stellv. Vorsitzende der hannoverschen CDU und Ratsherr, Maximilian Oppelt, kritisiert aber auch die Panne vom Wochenende: „Da ist der Polizei ein schlimmer Fehler unterlaufen.

Zukünftig sollte das Mehr-Augen-Prinzip für Postings gelten, so dass immer mehrere Beamte und auch ein Vorgesetzter den Text vor einer Veröffentlichung bei Facebook auf Herz und Nieren prüfen.“

Mit Blick auf die harsche Kritik seitens der Grünen und des Landesdatenschutzbeauftragten warnt CDU-Vize Oppelt aber davor, aufgrund dieses Einzelfalls jetzt das ganze Instrument der Facebook-Fahndung infrage zu stellen. Schließlich könnten auch bei der herkömmlichen Polizeiarbeit im Einzelfall Pannen durch menschliches Fehlverhalten passieren: „Die Facebook-Fahndung muss bleiben. Sie hat bereits zur Aufklärung mehrerer Verbrechen geführt und der Polizei Hannover bundesweit viel Anerkennung eingebracht. Es wäre schon reichlich fahrlässig, sich jetzt als Polizei aus dem Internet wieder zurückzuziehen, wenn immer mehr Menschen bei sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs sind. Profitieren würden davon nur die Kriminellen. Gerade viele junge Leute werden durch herkömmliche Fahndungsmethoden kaum noch erreicht. Außerdem ist es vorbildlich, wie inzwischen über 100.000 Menschen Zivilcourage zeigen, indem sie die Facebook-Fahndung der Polizei Hannover unterstützen und sich damit auch zum Rechtsstaat und zur Polizei bekennen“, so der 25-jährige CDU-Vize Oppelt abschließend.

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