Schluss mit ständig roten Ampeln! So hat die CDU im Wahlprogramm 2011 den Ausbau intelligenter, vom Verkehrsaufkommen gesteuerter Systeme zur Verkehrslenkung gefordert. Unser Ziel ist eine "Grüne Welle" (Fachbegriff: "Pulksteuerung von Lichtsignalanlagen"). Jetzt setzt Rot-Grün in Hannover das Wahlprogramm der CDU von 2011 um.

WAHLPROGRAMM DER CDU 2011

Die CDU fordert:

"Die Untersuchung und Einführung bzw. den Ausbau intelligenter Verkehrslenkungssysteme (vernetzte Ampelschaltungen) im Straßenverkehr mit dem Ziel eines gleichmäßiger fließenden Verkehrs zur Senkung der Abgase („Grüne Welle“) unter grundsätzlicher Beibehaltung der ÖPNV-Vorrangschaltung. Über eine zentrale Computersteuerung sind Ampeln optimal an die jeweilige Verkehrssituation und das Verkehrsaufkommen anzupassen..."

www.zukunft-hannover.de/CDUHannoverWahlprogrammlangv2.pdf

ROT-GRÜNE Verkehrspolitikpolitik 2012 setzt Forderungen aus  CDU-Kommunalwahlprogramm 2011 um!

Mit gewohnter Rethorik und Polemik hatte Rot-Grün nun in der letzten Woche behauptet,  dass sie mit der "intelligenten Pulksteuerung" eine Neuentdeckung gemacht hätten, die sich von einer starren "Grünen Welle" unterscheide, wie sie die CDU angeblich fordere.

In der einschlägigen Fachliteratur findet man den Begriff "Pulksteuerung von Lichtsignalanlagen" gleichbedeutend mit "Grüne Welle". "Intelligent" wollten wir die "Grüne Welle" auch schon 2011 haben und in den Jahrzehnten davor.

PRESSEMITTEILUNG DER CDU-RATSFRAKTION

„Die CDU-Ratsfraktion begrüßt das gestern durch den Oberbürgermeister vorgestellte Konzept zur Verbesserung des Verkehrsflusses in Hannover“, so Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Die CDU-Ratsfraktion fordert bereits seit vielen Jahren eine Optimierung der Ampelschaltungen und eine Modernisierung des Verkehrsmanagements in Hannover. Leider wurden diese Anträge von Rot-Grün immer abgelehnt.“

„Wir freuen uns, dass sowohl der Oberbürgermeister, als auch die  Rot-Grüne Ratsmehrheit, die Autofahrer (wieder)entdeckt haben. Diese Gruppe wurde in den vergangenen Jahren systematisch schikaniert und man fühlte sich als Autofahrer zu Recht, insbesondere auch durch die Umweltzone, Straßen in katastrophalen baulichen Zuständen, Straßenverengungen und Rückbaupläne des Friedrichswalls, benachteiligt und nicht richtig wahrgenommen,“ so Felix Blaschzyk, baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion und fügt hinzu: „Die Erkenntnis, dass durch fließenden Verkehr die Stickstoffdioxid-Emissionen gesenkt werden, ist allerdings nicht neu und auch schon gar keine sensationelle Entdeckung
von Stephan Weil.“

Das jahrelange rot-grüne Chaos auf hannoverschen Straßen wurde vom Oberbürgermeister gewollt und akzeptiert. Schließlich sind die Ampelschaltungen nicht vom Himmel gefallen, sondern waren ein Mittel zur bewussten Ausbremsung des Individualverkehrs. Schade, dass die Pulkschaltung zunächst nur auf zwei Straßenzügen angewendet werden soll. So vergehen wieder Jahre, bevor in Hannover ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur zügigen Verkehrslenkung umgesetzt werden kann. Das muss mehr kommen“, so Seidel abschließend.

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