SchallendeOhrfeige für den Aufsichtsrat

CDU-Chef Dirk Toepffer zu Machens-Urteil

„Dieses Urteil ist eine schallende Ohrfeige für den Zoo-Aufsichtsrat.“ Mit diesen Worten hat Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer die Entscheidung des Landgerichts Hannover kommentiert, wonach die fristlose Kündigung des hannoverschen Zoo-Direktors Klaus – Michael Machens rechtswidrig gewesen ist.

 Toepffer: „Insbesondere der Vorsitzende des Aufsichtsrates,  Regionspräsident Jagau, ist nun bis auf die Knochen blamiert. Die gegen Machens erhobenen Vorwürfe, welche als Vorwand für die fristlose Kündigung herangezogen worden sind, waren von Anfang an völlig absurd, haltlos und unbegründet.

Mit dieser Kündigung hat Jagau nicht nur Machens, sondern auch dem Zoo schwersten Schaden zugefügt.“ Toepffer fordert nun, zu prüfen, in welcher Weise der Aufsichtsrat für seine Entscheidung schadensersatzpflichtig gemacht werden kann. Toepffer: „Dem Zoo ist durch dieses unsinnige Verfahren auch erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden, der von denjenigen Mitgliedern des Aufsichtsrates, die für die fristlose Kündigung gestimmt haben, getragen werden sollte.“ In welcher Weise der Schaden ersetzt werden kann, welcher dem Zoo-Chef durch die öffentliche Herabsetzung seiner Reputation entstanden ist, müsse Machens selbst entscheiden. Auch insoweit sieht Toepffer noch dunkle Wolken über dem hannoverschen Zoo schweben.


Inhaltsverzeichnis
Nach oben