Schloss Herrenhausen: Einwerben von Sponsorengeldern gleicht Gewinnspiel

Die Kultur- und Schuldezernentin verrechnet sich mehrfach bei den Personallkosten für das geplante Schlossmuseum  in Herrenhausen. Jetzt ergibt sich eine weitere Finanzierungslücke für den Museumsausbau in Herrenhausen, die nur über Sponsorengelder geschlossen werden kann.

Nachdem die Landeshauptstadt die Kosten für Personalaufwendungen für den Betrieb des Schlosses Herrenhausen deutlich nach oben korrigieren musste und weitere Mehrkosten für den Museumsausbau nicht ausschließen kann, hat die Stadt nun gleichwohl verkündet, dass der Bau des Schlosses Herrenhausen finanziell planmäßig verlaufe.

„Diese Aussage ist verwunderlich, wenn man sich die Vorgänge rund um den Bau des Schlosses genauer ansieht. Dass die Stadt davon ausgeht, dass alles planmäßig verlaufe,bestätigt jedoch nochmals deutlich die Notwendigkeit sowie unsere Forderung nach einem Projektmanager“, so Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion.

Die von der Stadt festgestellte Planmäßigkeit wirft Fragen auf, beispielsweise die nach der Finanzierung des Museumsausbaus: „Das noch fehlende Geld, das durch Sponsoren eingeworben werden soll, lässt die Finanzierung des Museumsausbaus wie ein Gewinnspiel erscheinen. Selbst wenn, wie heute in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu lesen ist, nun ein Sponsor gefunden sei, ist es unbedingt notwendig, mit mehr Transparenz dafür zu sorgen, dass so etwas wie eine Planungssicherheit entsteht“, ergänzt Oliver Kiaman, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion.

Genau an dieser Stelle kann ein, von der CDU-Ratsfraktion mehrfach geforderter, Projektmanager koordinierend einwirken und für mehr Verlässlichkeit in der Planung, Finanzierung und Ausführung sorgen. „Statt verlässliche Partner für das hochwertige und für Hannover wichtige Projekt Schloss Herrenhausen einzuwerben, setzt die Landeshauptstadt lieber auf eine Vorfinanzierung durch den Bauherren, um anschließend diesen Kredit über höhere Mieten wieder zurückzuzahlen“, so Seidel abschließend.

Für Nachfragen stehen Ihnen der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel, unter der Tel.-Nr.: 0151 / 40 400 463 sowie unser kulturpolitischer Sprecher, Oliver Kiaman, unter der Tel.-Nr.: 0177 / 475 17 57 zur Verfügung

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