Die Gedanken sind frei, die Krippenplätze begrenzt!

Die SPD Hannover verspricht die Schaffung von 1200 Krippenplätzen. „Diese Ankündigung ist ein Grund zur Freude“, sagt der CDU Kreisvorsitzende Dirk Toepffer, „doch beim genauen Hinsehen kommen mir ernste Zweifel an diesem Versprechen.“

Die Freude basiert auf der Tatsache, dass endlich eine Forderung der CDU Hannover gehört wird und die SPD ein bedarfsgerechtes Angebot zur Kinderbetreuung vorlegt, was für alle in dieser Stadt ein Gewinn und für die Gestaltung der Zukunft Hannover überfällig ist.

Doch die Zweifel an diesem Versprechen sind groß und mehr als berechtigt. Zu viele Fragen stehen im Raum und werden nicht beantwortet. Laut Toepffer fehlt es an einem Konzept: Die Frage der Finanzierung ist vollkommen ungeklärt. In den Haushaltsberatungen der SPD sind lediglich 300.000 Euro für neue Kitaplätze veranschlagt. Dieser Betrag deckt nur einen Bruchteil der gewünschten und versprochenen Krippenplätze ab.
 

Wie unseriös diese Ankündigung ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass die Finanzierung nicht geklärt ist, sondern auch dass keine weitere Vorstellung vorhanden ist für die Organisation und Infrastruktur dieser Plätze. So sind bauliche Aspekte mit langer Vorlaufzeit und die Trägerschaft der neuen angekündigten Plätze ungeklärt.

All dies lässt Toepffer zu dem Schluss kommen: „Die Blase mit Wünschen und Hoffnungen auf ein bedarfsgerechtes Angebot von Krippenplätzen platzt, bevor auch nur ein einziger Platz neu geschaffen wurde und so bleiben sie leider weiter begrenzt.“

Insgesamt ist dies als unglaubwürdige Wahlkampfaussage zu werten, bei der als Zugabe noch 600 Kitaplätze draufgepackt wurden. Dirk Toepffer mahnt gerade bei diesem Thema: „Wir brauchen freie Gedanken und keine Denkverbote beim Thema Krippenplätze. Sie ins Blaue zu versprechen ist falsch. Den Wahlkampf auf der Hoffnung von jungen Vätern und Müttern zu führen ist unseriös und sollte nicht der Stil der SPD sein. “
 

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