Toepffer: Jagau geht unter die Lemminge – Kein Paradigmenwechsel im Zoo Hannover

Hauke Jagau geht unter die Lemminge. Mit diesen Worten hat der stellvertretende Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Toepffer aus Hannover, die Ankündigung des Regionspräsidenten Jagau kommentiert, Zoo-Chef Klaus-Michael Machens abzulösen. Laut Medienberichten wolle Jagau unter veränderter Führung einen „Paradigmenwechsel“ im Hannover Zoo einleiten.

Toepffer erklärte: „Jagau hat weder das Konzept des Zoos noch Machens Anteil an den erzielten Erfolgen begriffen.“ Machens Leistung, so Toepffer, lasse sich nicht allein auf Großprojekte wie Yukon Bay, Sambesi-Landschaft und den Dschungelpalast reduzieren, wie Jagau behauptet hatte. „Machens steht auch für einen modernen Familienzoo und die funktionierende Kombination von Bildungsauftrag und Erlebniswelt“, sagte Toepffer, der zudem auf die überregionale Bedeutung des Zoos hinwies: „Der Zoo Hannover ist ein Leuchtturm, der über die Landesgrenzen hinaus strahlt. Niedersachsen hat sich daher auch durch die Zuteilung von EFRE-Mitteln für den Bau der Yukon Bay überdurchschnittlich engagiert – diese Erfolgsgeschichte darf nicht einfach begraben werden.“

Toepffer verstehe nicht, weshalb das Zoo-Konzept nun einer Änderung bedürfe: „Auch ohne weitere Großprojekte muss der bisherige Kurs gehalten werden, sonst riskiert man den baldigen Absturz.“ Mit Blick auf den Regionspräsidenten sagte Toepffer: „Mit seinen Zoo-Plänen verhält sich Jagau wie ein Lemming – er stürzt sich ohne erkennbares Motiv in den Abgrund.“
 

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