Deshalb finden wir uns mit der massiven Einschränkung der Religionsfreiheit – insbesondere von Christen – in vielen Ländern nicht ab. Laut aktuellen Er hebungen von Nicht-Regierungsorganisationen sind mehr als 100 Millionen Christen von Diskriminierung und Verfolgung bedroht. Ihnen gilt unsere Solidarität:

- Die CDU hat sich im Koalitionsvertrag erfolgreich dafür eingesetzt, dass sich die christlich-liberale Koalition weltweit für Religionsfreiheit engagiert und ein besonderes Augenmerk auf die Lage der  christlichen Minderheiten legt. Auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat das Parlament am 17. Dezember 2010 den Antrag „Religionsfreiheit weltweit schüt zen“ beschlossen. Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat für die Regierung klar unterstrichen: „Wir werden international dafür eintreten, dass Religionsfrei heit auch wirklich gelebt werden kann.“

- Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat mit dem „Stephanuskreis“ einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich mit der Lage verfolgter Christen in aller Welt beschäftigt.

- Die CDU hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass in den vergangenen Jahren rund 10000 irakische Flüchtlinge, vor allem bedrohte Christen, in der EU aufgenommen wurden, allein 2500 von ihnen in Deutschland.

- Nach dem Terroranschlag in Alexandria hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe vom ägyptischen Botschafter den verstärkten Schutz der koptischen Christen gefordert und mit sei ner Teilnah me am Weihnachtsgottesdienst der koptischen Gemeinde in Berlin seine So li da rität gezeigt. Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder hat sich vor Ort über die La ge in Ägypten informiert und ist dabei von Papst Shenouda III., dem Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, in einer Privataudienz empfangen worden.

Für die CDU ist Außenpolitik immer wertegebunden. Religionsfreiheit ist und bleibt Menschenrecht. Für die CDU ist es selbstverständlich, dass Religion bei uns und weltweit im privaten und öffentlichen Raum ihren Platz hat.
 

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