Die CDU-geführte Bundesregierung will mehr Sicherheit für den Euro und mehr Eigenverantwortung der Euro-Staaten. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpft entschieden für mehr Stabilität im Euro-Raum. Die Finanzkrisen in einigen Euro-Staaten dürfen jetzt nicht zur Bedrohung für die Stabilität des Euro als Ganzes werden.

- Nach seinem Antrag auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm muss Irland nun ein glaubwürdiges Programm vorlegen, um aus der Krise zu kommen.

- Im Gegenzug schnüren Internationaler Währungsfonds, Europäische Zentralbank und Europäische Kommission ein Rettungspaket. Auch die Nicht-Euro-Staaten Großbritannien und Schweden beteiligen sich daran.

-  Die Krise in Irland zeigt: Wir brauchen mit dem Auslaufen des Rettungsschirms 2013 einen Schulden-Krisenmechanismus. Wenn ein Euro-Staat in ernste Zahlungs schwierigkeiten kommt, müssen auch Gläubiger wie Banken oder Hedge-Fonds an den Kosten beteiligt werden. Wer Chancen auf hohe Renditen wahrnimmt, muss auch die Verantwortung für ein höheres Risiko tragen.

- Schon jetzt steht fest: Die Euro-Staaten werden schärfer überwacht hinsichtlich ihrer Verschuldung, der statistischen Meldungen und ihrer Wett bewerbs fähigkeit. Die Sanktionen für Defizit-Sünder greifen früher und schneller.

Die CDU-geführte Bundesregierung steht für eine stabile Währung. Auf Rote und Grüne ist in Sachen Euro-Stabilität kein Verlass: Sie stimmten im Jahr 2000 dem vorzeitigen Euro-Beitritt Griechenlands zu und weichten den Sta bi li tätspakt auf. Im Jahr 2010 enthielt sich die SPD beim Griechenland-Hilfspaket und beim Euro-Schutzschirm der Stimme.
 

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