Der Indikatorenbericht 2010 des Statistischen Bundesamtes zur „Nachhaltigen Entwicklung in Deutschland“ belegt: In den letzten vier Jahren gab es mit deutlichen Verbesserungen in den Bereichen Bildung, Umwelt und Sicherheit positive Signale für die langfristig nachhaltige Entwicklung. Eine Verschlechterung ergab sich krisenbedingt bei der Neuverschuldung.

- Die Zahl der 18- bis 24-Jährigen ohne Schulabschluss ist seit 2005 von ca. 14 auf 11,8 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der 25-Jährigen mit Hochschulausbildung von 7 auf 9 Prozent und die Studienanfängerquote von 36 auf 40 Prozent. Auch der Bildungsbericht lässt positive Entwicklungen erkennen – ermöglicht durch die konsequente Bild ungs politik überwiegend unionsgeführter Länder und die erfolgreiche Mitverantwortung des Bundes.

- Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch hat sich seit 1990 auf fast 10 Prozent des Gesamtverbrauchs versiebenfacht. Beim Klimaschutz hat Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll mit einer über 20-prozentigen Reduzierung bereits jetzt überboten. Deutschland ist Vorreiter bei der Zusammenführung von Wachstum und Umweltschutz.

- Die Gesamtkriminalität ist bei uns um gut 5 Prozent gesunken.

- Die Staatsneuverschuldung lag mit gut 3 Prozent im Jahr 2009 wieder auf dem Stand von 2005 – nachdem sie zwischenzeitlich auf Null gefallen war. Dies ist in erster Linie Ergebnis von Mindereinnahmen und antizyklischen Ausgaben in der Krise.

Der Bericht zeigt: Deutschland kommt nicht nur besser als andere aus der Krise, sondern ist auch bei wichtigen Zukunftsthemen mit der Union auf gutem Weg! Mit der Schuldenbremse wird dies bei den Staatsfinanzen auch wieder deutlich werden.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben