Am 30. Juni wählte die 14. Bundesversammlung Christian Wulff zum 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Damit hat erstmals ein Niedersachse das höchste deutsche Staatsamt inne.

Nach mehr als neunstündiger Dauer der Bundesversammlung schaffte Christian Wulff im dritten Wahlgang die absolute Mehrheit von mindestens 623 Stimmen, die ihm in den beiden ersten Wahlgängen versagt geblieben war. Im dritten Wahlgang erhielt Christian Wulff 625 von 1.242 abgegebenen Stimmen. Auf Joachim Gauck entfielen 494 Stimmen. Es gab 121 Enthaltungen, zwei Stimmen waren ungültig.

Der neue Bundespräsident wird am Freitag, 2. Juli, in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat ab 13.00 Uhr im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes vereidigt.

 

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